Die Saison für die 2.Liga Süd ist beendet. Mit Würzburg stand der Meister schon seit ein paar Wochen fest. In der Abstiegszone wurde es zum Schluss nochmal turbulent, da Bietigheim und Pforzheim ihre Teams kurz vor Ende der Spielrunde zurückzogen. Folge: Alle ihre Spiele kamen aus der Wertung.

Das beste hessische Team stellt in diesem Jahr Frankfurt, die im letzten Jahr als 13. Team gerade noch so in die Spielrunde gerutscht ist und nunmehr auf Platz 5 landete. Friedberg wurde 8. und Fulda 9. Schlusslicht ist Darmstadt, die vermutlich absteigen werden.

1 SV Würzburg 249:132 36:4
2 SG Stadtwerke München 233:161 31:9
3 SC Neustadt II 248:150 30:10
4 WSV Ludwigshafen 282:199 28:12
5 EFSC Frankfurt 202:180 22:18
6 SV Cannstatt 248:249 20:20
7 SGW Leimen/Mannheim 233:242 16:24
8 VfB Friedberg 196:225 14:26
9 SC Wfr. Fulda 206:251 13:27
10 SV Ludwigsburg II 199:287 10:30
11 WV Darmstadt 129:349 0:40

Die Spiele im Juni: (Berichte von einzelnen Spielen unter Spielberichte)

München - Darmstadt 11:4

Pforzheim - Frankfurt 6:13

Bietigheim - Fulda 13:12Spielbericht auf Osthessen-News

Bietigheim - Frankfurt 7:12

Ludwigsburg II - Fulda 11:11Spielbericht auf Osthessen-News

Frankfurt - Friedberg 14:7

Frankfurt - Leimen 16:7

Friedberg - Leimen 8:9

Fulda - Ludwigshafen 9:14 Spielbericht auf Osthessen-News

Ludwigshafen - Darmstadt 22:6

Leimen - Frankfurt 8:7


15.Juni - Im letzten Spiel der Saison unterlagen die Zweitliga-Wasserballer des VfB Friedberg der SG Leimen/Mannheim mit 8:9 (1:2, 2:3, 2:3, 3:1). Durch den Sieg setzt sich die SG vor dem VfB, die Wetterauer belegen nun Platz 8 im 13er Feld.

Nach zwei Minuten stand es bereits  0:2 aus Friedberger Sicht. Der VfB hielt jedoch das Spiel zunächst offen,  Centerspieler Florian Hondrich konnte Anfang des zweiten Viertels zum 2:2 ausgleichen. Im Usa-Wellenbad rannte man dann aber nach dem 2:3  immer einen Rückstand hinterher.  Im dritten Viertel konnten die Badener sogar auf 7:3 davon ziehen, aber die Kreisstädter zeigten Moral und verkürzten knapp zwei Minuten vor Schluss auf 8:9. Doch die Aufholjagd wurde nicht belohnt, es blieb bei der knappen Niederlage. Neben den dreifachen Torschützen Hondrich konnte insbesondere Patrice Hütt mit seinem schnellen Konterspiel überzeugen. Auch der 18jährige Nachwuchstorhüter Raven Oberwallner zeigte diesmal eine gute Leistung, konnte sogar einen Strafwurf abwehren.

Trainer Rene Reimann nach dem Spiel: „Diesmal bin ich trotz der Niederlage zufrieden. Meine Ansagen wurden umgesetzt und auch der Einsatz stimmte. Bei einer besseren Chancenverwertung wäre ein Sieg möglich gewesen“.

Der VfB geht nun in die Sommerpause und zieht trotz den letzten Niederlagen eine positive Bilanz. Nach dem überraschenden Abstiegskampf in der letzten Saison konnte man sich mit dem neuen prominenten Trainer Rene Reimann frühzeitig ein Platz im Mittelfeld sichern. In der Schlussphase der Saison standen aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen nicht immer alle Leistungsträger zur Verfügung, bei einem eher kleinen Kader ein nicht zu unterschätzendes Manko. Reimann musste zunehmend auf Nachwuchsspieler zurück greifen, die dadurch viel Erfahrung sammeln konnten. Erfolgreichster Torschütze beim VfB war Tobias Hahn mit 48 Treffern vor Florian Hondrich (38) und Ilja Scerbinin(29).


6.Juni - Im Hessenderby unterlag der VfB Friedberg beim Frankfurter SC deutlich mit 7:14 (3:4, 3:4, 0:4, 1:2). Der VfB bleibt weiterhin auf dem siebten Tabellenplatz in der 2. Liga Süd.

Trainer Rene Reimann musste neben Stammtorhüter Peil auch seine Stammspieler Scholl, Schmidt und Sytnyk ersetzen. Nach dem 7:7 im Hinspiel stellte Reimann ungeachtet dessen seine Mannschaft auf Sieg ein. Im Frankfurter Riedbad hielt der VfB das Spiel zunächst offen. Mit 3:4 nach dem ersten Viertel und 6:8 zur Halbzeit war man noch auf Tuchfühlung. Unerklärlich dann der Leistungseinbruch im dritten Viertel. Während man in der Offensive seine Chancen vergab, vernachlässigte man sträflich auch die Defensive. Insbesondere das Umschaltspiel nach hinten klappte überhaupt nicht. Mit 6:12 vor dem letzten Viertel war das Spiel bereits entschieden. Auch bekam man den Frankfurter Torjäger Tomas Krajcovic (5 Treffer) nie richtig in den Griff.

Reimann nach dem Spiel: „Ich bin sehr enttäuscht und hatte mir mehr erhofft. Mir fehlte heute die Konzentration und der Teamgeist in meiner Mannschaft“. Bei nur noch einen Heimspiel gegen die SG Leimen/Mannheim (15. Juni) stehen die Kreisstädter kurz vor dem Saisonende. Nach der Niederlage in Frankfurt ist nun der siebte Tabellenplatz gefährdet.


Friedberg - Würzburg 6:13

Bietigheim - Darmstadt 4:6

München - Fulda 11:10 Spielbericht auf Osthessen-News

Friedberg - Darmstadt 16:5

Leimen - Darmstadt 21:6

Fulda - Ludwigshafenabgesagt

Pforzheim - Darmstadt 24:4

Leimen - Friedberg 30:13

Frankfurt - Ludwigsburg II 5:9

Fulda - Leimen 13:12 Spielbericht auf Osthessen-News

Ludwigsburg II - Frankfurt 9:15

Darmstadt - Neustadt II 7:17

Leimen - Fulda 15:9 Spielbericht auf Osthessen-News


19.Mai - Die Erste Herrenmannschaft des WVDarmstadt hat sich trotz einer Niederlage bei ihrem letzten Heimspiel der Saison mit Anstand verabschiedet. Gegen den SC Neustadt II, den Tabellendritten, gab es zwar eine 7:17 (1:4, 3:5, 0:3, 3:5) Niederlage, doch Leistung und Auftreten des Teams wurden vom Trainer und den Zuschauern gewürdigt.

Ohne zwei Leitspieler Lars Hechler und Markus Rieken präsentierte sich das Team mit deutlich besserer Präsenz und Spielstärke. Zwar sprangen nur sieben Tore heraus, doch insgesamt erspielte sich der WVD deutlich mehr Chancen als sonst. Kapitän Benjamin Siegl, selber mit drei Treffern erfolgreichster Schütze organisierte auch die Abwehr, in der die Zuordnungen besser klappten als zuletzt. Neustadt profitierte von einigen sehr wurfstarken Akteuren.

Ein starker Rückhalt war Torwart Nikolas Hohmann, der mit 15 Paraden sehr gute Neustädter Chancen vereitelte. Nach vorne wurde druckvoll gespielt und mit mehr Centeraktionen als zuvor.

Jugendspieler Liam Karaca kam zu seinem ersten Tor in der 2. Bundesliga als er einen Distanzschuss unter die Latte feuerte. Dennis Ntampakis rackerte im Center gegen körperlich überlegene Gegner, schoss ein Tor und sorgte für Gefahr. Felix und Jan Schneider konnten jeweils einen Konter mit einem Tor erfolgreich abschließen. Insgesamt setzte der WVD fünf Jugendspieler aus U16 und U18 ein, die ordentlich spielten. Trainer Thomas Gebhardt lobte das Team für eine erhebliche Steigerung gegenüber den letzten Spielen.

Am Vortag noch hatte der WVD mit 4:24 in Pforzheim verloren und sich dort indisponiert gezeigt. Vielleicht war es auch die körperlich harte Gangart in dem nur 12 m breiten kleine Becken, mit der die Darmstädter nicht gut klarkamen. Kurz vor Ende des Spiels kam es zu einer Auseinandersetzung, bei der ein Pforzheimer und der Darmstädter Lars Hechler eine Spielstrafensperre mit Sperre für Folgespiele erhielten.


19.Mai - Deutliche Niederlage für den VfB Friedberg in der 2. Liga Süd. Bei der SG Leimen/Mannheim ging man mit 13:30 (2:8, 5:8, 4:7, 2:7) unter, bleibt aber weiterhin auf dem siebten Tabellenplatz. Für den verhinderten Trainer Rene Reimann übernahm der weiterhin verletzte Stammspieler Stephan Schmidt die Betreuung am Beckenrand. Die Kreisstädter peilten ein Sieg in Leimen an, doch bereits in der Anfangsphase deutete sich das Unheil an. Nach nur vier Minuten stand es 1:5 aus Friedberger Sicht. Insbesondere die Umstellung auf das nicht wettkampfgerechte nur 12,50 Meter statt 20 Meter breite Becken im Bäderpark Leimen mit deutlich mehr Tornähe fiel den Gästen schwer. Schmerzlich vermisst wurde auch der bis Saisonende beruflich im Ausland verweilende Stammtorhüter Nils Peil. Die Badener erkannten schnell, dass Nachwuchskeeper Raven Oberwallner der Aufgabe an diesem Tag nicht gewachsen war. Schüsse aus jeder Distanz fanden den Weg ins Tor. Zwar konnten insbesondere Hahn und Sytnyk auch offensiv Akzente setzen, doch dreißig Gegentore offenbarten die defensiven Schwächen an diesem Tag. Kapitän Ilja Scerbinin nach dem Spiel: „Bei solch einem Ergebnis ist der Frust natürlich groß. Nach kurzer Analyse müssen wir das Spiel aber schnell abhaken und uns auf den Saisonendspurt konzentrieren“. Olaf Vetter


12.Mai - Nach dem ersten Erfolg in der Vorwoche verliefen die beiden Auswärtsspiele an diesem Wochenende für die Erste Mannschaft des Wasserball-Vereins Darmstadt wieder ernüchternd. In Friedberg verlor das Team am Samstag mit 16:5 (2:0, 3:2, 4:1, 7:2) und gegen Leimen/Mannheim am Sonntag mit 21:6 (8:2, 2:0, 7:1, 4:3).

Während die erste Halbzeit gegen Friedberg noch passabel ausfiel, lag man gegen Leimen/Mannheim schnell deutlich zurück. Das kleine Becken in Leimen ist für die kampfstarke und ballsichere Heimmannschaft ideal, und der WVD als eher schwimmerisch starkes Team tut sich da seit jeher schwer. Insgesamt konnte man nur in zwei Vierteln das Ergebnis im Rahmen halten. Die Niederlagen waren nicht zuletzt aufgrund der engen Personallage und einigen Verhinderungen von Stammspielern nicht unerwartet, die Höhe freilich schon, was diesmal daran lag, dass auch die Abwehrleistung schwächer war als in den vorherigen Spielen. - Martin Diehl


12.Mai - In der 2. Liga Süd wurde der VfB Friedberg seiner Favoritenrolle gerecht und bezwang den WV Darmstadt 70 deutlich mit 16:5 (2:0, 3:1, 4:2, 7:2). Es war einer der höchsten Siege des VfB seit der Ligazugehörigkeit. Gegen das Tabellenschlusslicht aus Südhessen war ein Heimsieg Pflicht, zumal man bereits das Hinspiel mit 16:8 für sich entschieden hatte. Doch man war gewarnt, denn Darmstadt bezwang vor Wochenfrist auswärts Bietigheim. Der VfB Friedberg hingegen verlor in Bietigheim.

Nach der 2:0 Führung durch Gläser und Sytnyk versäumte es der VfB im Usa-Wellenbad frühzeitig nachzulegen. Trainer Rene Reimann zeigte sich unzufrieden und bemängelte in der Viertelpause den fehlenden Vorwärtsdrang. So richtig kamen die Kreisstädter auch erst ab dem dritten Viertel in Fahrt. Die VfB-Defensive arbeitete zuverlässig und lies wenig zu. Vor dem Darmstädter Tor wurden zahlreiche  Chancen erspielt und insbesondere die sieben Tore in den letzten 6 Spielminuten zeigten die Dominanz der Hausherrn. Insgesamt neun Spieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Das zwischenzeitliche 11:3 durch Norman Reichold wurde besonders umjubelt, denn das erst 15-jährige Nachwuchstalent erzielte seinen ersten Zweitliga-Treffer. Tobias Hahn kam auf vier Tore und bleibt mit insgesamt 43 Treffern Friedbergs Torjäger Nr. 1. Bemerkenswert, da Hahn als Centerverteidiger auch als Abwehrchef agiert.

Reimann: „Ich bin sehr zufrieden. Nach meinem Weckruf hat meine Mannschaft insbesondere in den letzten beiden Viertel souverän aufgespielt. Der Sieg hätte bei besserer Chancenverwertung auch noch viel höher ausfallen können“ - Olaf Vetter


4.Mai - Endlich, endlich gelang der Ersten Mannschaft des Wasserball-Vereins Darmstadt der erste Punktgewinn in dieser Saison in der 2. Wasserballliga Süd. Beim Tabellenvorletzten in Bietigheim obsiegten die Darmstädter in einem torarmen Spiel mit 4:6 (1:1, 1:2, 1:2, 1:1). Unabhängig von der Tabellensituation (mit zwei Punkten liegt der WVD weiterhin am Ende) bedeutet dieser Sieg für das junge Team eine langersehnte Bestätigung der eigenen Bemühungen.

Auswärtsspiele in Bietigheim sind nichts für Warmduscher. Die Gastgeber sind für ihr bekannt kaltes Freibad berüchtigt. So auch heute. Bei anhaltendem Regenwetter und wenig sommerlichen fünf Grad Celsius Aussentemperatur fuhr der WVD seinen ersten Sieg nach Hause. Mit nur einem Fan gegen die geballte Bietigheimer Fanmacht lieferte die Mannschaft eine Top Leistung. Der effektivste Spieler war Keke Kappes, der in seinem ersten Einsatz über eine Minute ein Tor erzielte und keinen Fehler machte. Mit Keke setzte der WVD bereits den sechsten Jugendspieler aus dem U18/U16-Team in dieser Saison in der 2. Liga ein.

Auch Niko Hohmann im Tor wollte sich nicht so viele Eier legen lassen und gestattete pro Viertel nur einen Gegentreffer. Der überglückliche Trainer Thomas Gebhardt konstatierte: „Letztendlich gewann die Mannschaft mit dem größeren schwimmerischen Potential und den wenigeren Fehlern.“ Beide Teams waren offenbar im Angriff von der Kälte gelähmt und zeigten mit insgesamt nur zehn Toren das bislang torärmste Spiel in dieser Saison in der 2. Liga. Sehr erfolgreich auf Darmstädter Seite war das Über- und Unterzahlspiel. Von den nur fünf Überzahlspielen verwandelte man immerhin drei (= 60 Prozent). Dagegen ließ man bei immerhin 13 Unterzahlspielen nur zwei Gegentreffer zu. - Martin Diehl

Darmstadt jubelt nach dem ersten Saisonsieg

Foto: Sonja Gebhardt


4.Mai - Gegen den Tabellenführer SV Würzburg 05 unterlag man im Sportbecken des Usa-Wellenbades mit 6:13 (1:5, 1:1, 1:3, 3:4). Der VfB bleibt jedoch auf dem 7. Tabellenplatz. Trainer Rene Reimann musste neben Stammtorhüter Nils Peil auch auf Centerverteidiger Stephan Schmidt verzichten, der sich im Abschlusstrainng eine Kapselverletzung an der rechten Hand zuzog und mehrere Wochen ausfällt. Nachwuchstorhüter Raven Oberwallner kam zu seinen Zweitligadebüt und erntete nach Spielende nur Lob von seinen Mitspielern. An ihm lag es nicht, dass der VfB das erste Viertel mit 1:5 komplett verschlief und viel zu spät ins Spiel kam. Im ausgeglichenen zweiten Viertel funktionierte wenigstens die Defensive der Friedberger. Im Angriff jedoch fehlte es an Kreativität, nur Dennis Scholl und Patrice Hütt trafen bis zur Halbzeit. Auch ab dem dritten Viertel gelang vorne nur wenig und die erspielten Chancen wurden nicht genutzt. Kapitän Ilja Scerbinin nach dem Spiel: "Nur sechs Tore sind einfach zu wenig, um einen Tabellenführer in Bedrängnis zu bringen. Die Würzburger haben sich gut auf uns eingestellt und wenig zugelassen" - Olaf Vetter


Die Spiele im April im Überblick:

Frankfurt - Fulda 12:5

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Würzburg - Darmstadt 19:6

Frankfurt - Pforzheim 14:9

Fulda - München 6:20

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Friedberg - Bietigheim 12:3

Neustadt - Darmstadt 17:5

Pforzheim - Friedberg 14:12

Fulda - Frankfurt 7:12

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6.April - Beim Spitzenreiter der Zweiten Wasserballliga Süd, dem SV Würzburg 05, war für die Erste Herrenmannschaft des Wasserball-Vereins Darmstadt wenig zu holen. Würzburg siegte erwartungsgemäß mit 19:6 (4:1, 7:1, 4:2, 4:2). Anders als beim Hinspiel konnte sich der WVD anfangs etwas besser behaupten, verlor aber dann im zweiten Viertel deutlich an Boden und lag zur Halbzeit mit 11:2 hinten. Dass die Schlussviertel mit „nur“ 4:2 jeweils verloren gingen ist kein wirklicher Trost.

Ordentlich, die Unterzahlquote. Würzburg konnte nur zwei von fünf Überzahlspielen verwerten. Weniger gut dagegen die Überzahlquote. Aus acht Überzahlspielen resultierte leider nur ein Treffer. Würzburg steuert damit nach 17 Siegen aus 19 Spielen auf die Aufstiegsrunde zu, während der WVD weiter die Schlusslaterne hält. - Martin Diehl


6.April - Vergangenen Samstag trafen die Wasserballer des VfB Friedberg im heimischen Usa-Wellenbad auf die Mannschaft des SV Bietigheim. Im Hinspiel in Bietigheim zwei Wochen zuvor hatte man mit 13:11 noch knapp verloren. Zuhause wollten die Hausherren diese Niederlage aber hinter sich lassen und ein gutes Spiel abliefern. 

So erwischten die Kreisstädter auch einen guten Start und gingen mit 2:0 in Führung, bevor die Gäste durch einen abgefälschten Ball den Anschlusstreffer erzielen konnten. Durch je ein Tor auf beiden Seiten stand es knapp zwei Minuten vor Ende des ersten Viertels 3:2 für die Gastgeber, die sich defensiv gut auf die Schwaben eingestellt hatten. 

Ab dem zweiten Viertel spielte allerdings nur noch der VfB. Offensiv gelang Bietigheim gegen eine starke Friedberger Defensive nichts mehr und im Gegenzug wurde der Angriff der Kreisstädter immer öfter durch Tore belohnt.

Im zweiten und dritten Viertel gelang es den Gästen nicht auch nur einen Angriff in Tore umzumünzen und so stand es vor dem Anpfiff zum letzten Spielabschnitt 7:2 für die Gastgeber. Doch die Mannschaft um Kapitän Scerbinin wollte unbedingt noch mehr und legte im letzten Viertel noch eine Schippe drauf, sodass am Ende fünf weitere Tore auf Friedberger Seite zu verbuchen waren. Nach 25 Minuten ohne Torerfolg gelang es Bietigheim allerdings nur 22 Sekunden vor Schluss schließlich doch noch ein Tor zu erzielen. 

Trainer René Reimann zeigte sich nach dem Spiel zufrieden, sieht aber auch noch Verbesserungspotential bei seiner Mannschaft: „Wir haben heute gerade auch defensiv ein sehr starkes Spiel gemacht. Wir wussten, dass Bietigheim über ihre Center gefährlich sein kann und deswegen haben wir sie da etwas stärker verteidigt und Sie zu Schüssen aus dem Rückraum gezwungen. Mit dieser Taktik sind wir denke ich sehr gut gefahren. Bei nur drei Gegentreffern bin ich mit der Verteidigung mehr als zufrieden. Im Angriff müssen wir unsere Chancen aber noch besser nutzen. Wir haben unsere Überzahlsituationen zu selten in Tore umgewandelt. Bietigheim hätte sich heute nicht beschweren dürfen, wenn auf unserer Seite noch 5 oder 6 Tore mehr gestanden hätten. Aber insgesamt haben wir heute ein starkes Spiel gemacht und keinen Zweifel daran gelassen, dass wir das Spiel gewinnen wollten.“ - Nils Peil


Die Spiele im März im Überblick:

Darmstadt - Bietigheim 7:12

Frankfurt - Darmstadt 15:5

Friedberg - Neustadt II 4:11

Frankfurt - Neustadt II 10:8

Ludwigsburg II - Friedberg 11:17

Ludwigsburg II - Darmstadt 17:13

Darmstadt - Frankfurt 6:15

Fulda - Pforzheim 15:8

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Bietigheim - Friedberg 13:11

Darmstadt - Pforzheim 7:13

Frankfurt - Bietigheim 11:8

Darmstadt - Fulda 6:16

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Friedberg - Ludwigshafen 8:10


30.März 2019 - Vergangenen Samstag ging es für die Wasserballer des VfB Friedberg im heimischen Usa-Wellenbad gegen den Fünftplatzierten WSV Ludwigshafen. Gegen die Gäste hatte man im Hinspiel bereits eine knappe Niederlage eingefahren und wollte nun zuhause ein gutes Spiel zeigen und die Punkte behalten. Doch Ludwigshafen legte zunächst durch ihren Topscorer Martin Görge vor. Der VfB kam dabei ne schleppend ins Spiel. Doch im Laufe der ersten Hälfte klappte im Angriff immer mehr und die Gäste scheiterten mehrfach an der starken Defensive der Kreisstädter, sodass zur Halbzeit ein 4:4 zu Buche stand. Im dritten Viertel schaffte es Ludwigshafen durch kleine individuelle Fehler auf Friedberger Seite wieder etwas davonzuziehen, bevor auch der VfB wieder traf und erneut ausgleichen konnte. Mit einem 7:7 ging es anschließend in das letzte und entscheidende Viertel. Beide Mannschaften setzten nun voll auf ihre Defensive und so viel erst nach 4 Minuten der erste Treffer. Ludwigshafen erzielte das 7:8 und kurz darauf erneut durch Martin Görge das 7:9. Die Friedberger wollten sich aber nicht geschlagen geben und warfen noch einmal alles in die Waagschale und schafften es den Anschlusstreffer zu erzielen. Eine Minute vor Abpfiff entschieden die Schiedsrichter zugunsten Friedbergs auf Strafwurf. Beim Spielstand von 8:9 die Chance zum erneute Ausgleich kurz vor Spielende. Doch Tobias Hahn scheiterte am Torhüter Ludwigshafens und im Gegenzug schafften es die Gäste noch ein weiteres Tor zum Endstand von 8:10 zu erzielen. „Wir haben heute deutlich besser gespielt als noch letzte Woche in Bietigheim. Wir wollten das Spiel gewinnen und das hat man uns auch angemerkt, aber es hat leider nicht gereicht. Die kleinen individuellen Fehler haben uns heute den Sieg gekostet. Trotzdem haben wir ein gutes Spiel gemacht und uns gut geschlagen. Zumindest ein Unentschieden wäre heute verdient gewesen.“ so Torhüter Nils Peil nach dem Spiel. - Nils Peil

24.März 2019 - Das Heimspiel in der zweiten Wasserballliga Süd gegen den 1. BSC Pforzheim verlor die Erste Herrenmannschaft des Wasserball-Vereins Darmstadt mit 7:13 (1:1, 1:4, 3:4, 2:4). Trainer Thomas Gebhardt sah erneut in der mangelnden Chancenverwertung den Schlüssel für die Niederlage. Im Angriff vergebene gute Chancen führten zu schnellen Gegenstößen und oft auch Gegentoren. Insgesamt attestierte er dem Team Fortschritte, die freilich noch nicht zu einem Punktgewinn in der 2. Wasserballliga Süd ausreichen. Das Defensivverhalten sei alles in allem besser geworden.

Im Ersten Viertel führte der WVD lange mit 1:0 und hatte insgesamt den Gegner gut im Griff, alleine vorne vergab man weitere Chancen. Leider konnte Pforzheim dann, begünstigt durch individuelle Fehler zum Ende des ersten und zu Beginn des zweiten Viertels ausgleichen und in Führung gehen.

Der WVD glich dann noch einmal zum 2:2 aus, verlor aber das zweite Viertel mit 1:4. Die folgenden beiden Viertel gingen jeweils knapp verloren, was im Ergebnis dann zu einem Sieg der Pforzheimer mit sechs Toren führte. Die Pforzheimer traten wie der WV Darmstadt mit einigen Jugendspielern an, waren aber im Schnitt fast zwei Jahre älter. - Martin Diehl


24.März 2019 - Vergangen Samstag reisten die Wasserballer erneut ins Schwabenland. Diesmal um dort gegen den SV Bietigheim Punkte zu holen. Schon die Anreise gestaltete sich schwierig, stand man zunächst eineinhalb Stunden in einer Vollsperrung auf der A6. So ging es für die Spieler rund 15 Minuten vor Anpfiff ins Wasser. Die Devise vor dem Spiel lautete dabei ganz klar Auswärtssieg.

Zunächst gestaltete sich das Spiel durchaus ausgeglichen und beide Mannschaften kamen zu ihren Chancen. Zur Halbzeit stand es so 3:3. In der zweiten Spielhälfte schaffte es Bietigheim nun immer wieder davonzuziehen, während der VfB bemüht war den Anschluss zu halten. In dieser Phase war vor allem die mangelnde Ausbeute der Überzahlsituationen entscheidend. „Das können wir besser. Wir haben heute unsere Überzahlen im Angriff viel zu wenig effektiv genutzt und dadurch im Gegenzug Kontertore bekommen. Wir haben uns heute etwas selbst im Weg gestanden und wurden von Bietigheim überrascht.“ so hatte der VfB am Ende überraschenderweise das Nachsehen und musste sich mit 13:11 geschlagen geben. - Nils Peil


17.März 2019 - Nachdem es im Angriff im heimischen Becken gegen Neustadt nicht richtig funktioniert hatte, wollte die Wasserballer des VfB Friedberg am vergangenen Wochenende zeigen, dass sie noch immer Tore schießen können. So ging es am Samstag ins Schwabenland zum SV Ludwigsburg II. Man reiste absichtlich bereits ein wenig früher an, da vor dem Spiel der Hessen bereits das letzte reguläre Spiel des SV Ludwigsburg I in der DWL gegen den SV Krefeld auf dem Plan stand. So konnten sich die Kreisstädter schon einen Überblick über die Spielweise der Gastgeber verschaffen, da auch ein paar der Spieler später gegen sie spielen sollten. Zunächst schenkten sich beide Mannschaften nichts. Der VfB ging zwar mit 0:2 in Führung, doch Ludwigsburg schaffte es noch vor Ende des ersten Viertels wieder auszugleichen. Zu Beginn des zweiten Viertels gingen dann die Gastgeber in Führung, doch die Friedberger fanden mehr und mehr ins Spiel und zur Halbzeit stand ein 6:6 zu Buche.Das dritte Viertel sollte nun die Entscheidung für den VfB bringen. Ludwigsburg wurde zunehmend hektischer und unkonzentrierter. In dieser Phase schaffte es der VfB innerhalb von 5 Minuten gleich 7 Tore zu erzielen und mit einem Stand von 8:13 in das letzte Viertel zu starten. Am Ende stand auf der Anzeigetafel des Stadionbads in Ludwigsburg ein 11:18 für den VfB Friedberg. Bester Torschütze des VfB war an diesem Abend Patrice Hütt, der mit seinen 5 Treffern einen erheblichen Anteil an diesem wichtigen Auswärtssieg hatte. Auch Trainer Reimann zeigte sich mehr als zufrieden mit seinem Team „Ich freue mich sehr über den Sieg. Wir haben sehr gut gespielt und uns diese beiden Punkte verdient, aber noch stolzer bin ich darauf, dass wir uns diesmal nicht von der Hektik haben mitreißen lassen. Ludwigsburg hat sich im dritten Viertel mehr mit den Schiedsrichtern beschäftigt als mit Wasserball. Das haben wir für uns genutzt und sind nicht hektisch geworden.“  Nils Peil


17.März 2019 - Beim Auswärtsspiel in Ludwigsburg verpasste die Erste Herrenmannschaft des Wasserball-Vereins Darmstadt die Überraschung. In einer der besten Saisonleistungen verlor man gegen die Reserve des Erstligisten mit 17:13 (5:3, 5:3, 3:3, 4:4). Die Ludwigsburger gingen zwar in den ersten vier Minuten mit 3:0 in Führung. Von da an aber hielt der WVD gut mit und konnte immer wieder den Abstand verkürzen.

Ludwigsburg profitierte von drei Glückstreffern und leider auch von wenigen Unaufmerksamkeiten im Darmstädter Angriff, die zu Kontertoren führten. Der WVD zeigte nicht nur defensiv eine starke Leistung, sondern erzielte auch mit 13 Treffern die bislang höchste Ausbeute in der Saison, darunter sechs Treffer durch den starken Lars Hechler und drei durch Kapitän Benjamin Siegl. Die beiden letzten Viertel konnte der WVD ausgeglichen gestalten. Leider fehlte bei einigen Abschlüssen das nötige Quentchen Glück, sonst wäre tatsächlich eine Überraschung gelungen. Robin Gossner feierte nach schnellem Konter sein erstes Tor in der 2. Wasserballliga. - Martin Diehl


9.März 2019 - Vergangen Samstag empfingen die Wasserballer des VfB Friedberg die Mannschaft des SC Neustadt. Mit dem Erstligaabsteiger hatten die Kreisstädter bereits in Neustadt eine spannendes Duell, bei dem sich beide Mannschaften mit 9:9 Endstand trennten. Das Duell gegen den Tabellennachbarn versprach also eigentlich ein spannendes Spiel.

Im ersten Viertel zeigte sich zunächst wieder die starke Defensivarbeit der Friedberger. Aber auch Neustadt ließ vor ihrem Tor wenig Chancen zu und so viel erst kurz vor Ende des ersten Viertels das erste Tor für den VfB, dicht gefolgt vom Ausgleich der Gäste. Im zweiten Viertel profitierte Neustadt immer mehr von den Offensivfehlern der Gastgeber und schaffte es drei Treffer in Folge zu erzielen. Der Anschlusstreffer zum 2:4 kurz vor der Halbzeit ließ das Spiel jedoch noch weitestgehend offen.

Im dritten und vierten Viertel der Partie stimmte im Angriff immer weniger und so konnte Neustadt die vergebenen Chancen Friedbergs mehr und mehr nutzen und ihren Vorsprung ausbauen, nachdem Trainer Reimann im dritten Viertel nach einer Gelb-Roten Karte den Wettkampfbereich verlassen musste. Das Endergebnis von 4:11 hatte so sicherlich keiner erwarten. Auch Centerverteidiger Norbert Duch ärgerte sich nach dem Spiel über dessen Verlauf: „Das war heute nicht unser Tag. Neustadt hat von unsere Fehlern und ungenutzten Chancen im Angriff profitiert. Diese Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben. Mit nur 4 Toren gewinnt man kein Wasserballspiel.“ - Nils Peil


2.März 2019 - Im Kellerduell der 2. Wasserballliga Süd hat die Erste Herrenmannschaft des Wasserball-Vereins Darmstadt am Wochenende gegen Bietigheim eine Heimniederlage einstecken müssen und bleibt damit als einziges Team ohne Punkte. In einem Kampfspiel, bei dem beide Mannschaften unter Druck standen, unterlag der WVD mit 7:12 (1:3, 2:2, 1:4, 3:3) gegen robust auftretende Bietigheimer.

Obwohl der WVD auch in diesem Spiel relativ schnell wieder einem Rückstand hinterlief, gelang die Verteidigung weit besser als sonst. Fünf Gegentore in der ersten Halbzeit sprechen für eine gute Defensivleistung. Auch Torwart Nikolas Hohmann zeigte sich gut in Form. Allerdings gelangen vorne zu wenig zwingende Aktionen. Die Bietigheimer spielten aggressives Pressing und ließen den WVD nicht weit in die gefährliche Zone kommen. Nach einem 0:3 Rückstand setzte die beste Phase des WVD noch im ersten Viertel ein. Lars Hechler verkürzte und Jan Schneider traf mit einem wuchtigen Schuss in den Winkel. Zwei Minuten vor Ende des zweiten Viertels gelang Pascal Hinz sogar der Anschlusstreffer zum 3:4, der die Zuschauer wieder hoffen ließ. Allerdings konnte Bietigheim noch ein Tor nachlegen und das Viertel unentschieden gestalten.

Im dritten Viertel fiel praktisch die Entscheidung. Der WVD hatte gute Chancen, die aber nicht genutzt wurden. Das Wasserballgesetz greift dann fast automatisch. Vorne verworfen führt hinten zu einem Konter und oft genug zu einem Gegentor. Und so wuchs der Abstand auf fünf Tore an. Das Team bewies Moral und erkämpfte auch im Schlussviertel noch ein Unentschieden.

Insgesamt trat Bietigheim als die erfahrenere Mannschaft auf und konnte mit dem Druck besser umgehen. Im Schnitt fast drei Jahre älter, verwandelten die Gäste mehr ihrer Chancen. - Martin Diehl


Die Spiele im Februar:

Würzburg - Friedberg 19:6

Fulda - Darmstadt 19:6 Bericht unter Osthessen-News

Darmstadt - Friedberg 8:16

Frankfurt - Würzburg 6:8

Fulda - Cannstatt 16:13 Bericht unter Osthessen-News

Friedberg - Frankfurt 7:7

Neustadt II - Fulda 19:5 Bericht unter Osthessen-News

Friedberg - München 8:9

Darmstadt - München 2:17

München - Frankfurt 12:9

Cannstatt - Darmstadt 21:8

Friedberg - Fulda 8:6 Bericht unter Osthessen-News

Cannstatt - Frankfurt 17:9

Darmstadt - Ludwigshafen 7:20


24. Februar 2019 - Im Spiel am Sonntag zu Hause gegen Ludwigshafen spielte wieder ein auf einigen Positionen verändertes Darmstädter Team. Die erfahrenen Ludwigshafener fanden schnell die Lücken und ließen bis in die Mitte des zweiten Viertels selber hinten nichts anbrennen. Beim ersten Tor des WVD stand es allerdings auch schon 1:8 für den WSV aus der Pfalz. Immerhin gewann der WVD auch hier ein Viertel und konnte den Rückstand insgesamt erträglich halten. Schwimmerisch konnte der WVD gut mithalten, aber Ludwigshafen ist ein gut eingespieltes Team. In dem sehr fairen Spiel verwerteten die Gäste fünf von sechs Überzahlspielen, eine überragende Quote. - Martin Diehl


23. Februar 2019 - Vergangenen Samstag trafen die Wasserballer des VfB Friedberg bereits zum zweiten Mal in der Saison auf die Wasserfreund aus Fulda. Im Hinspiel hatte man die Barockstädter bereits deutlich mit 14:7 geschlagen, doch trotzdem galt es den Gegner nicht zu unterschätzen. Der VfB erwischte einen guten Start und ging im ersten Spielviertel zunächst souverän mit 2:0 in Führung bevor auch die Gäste ein wenig ins Spiel fanden und durch ihren Torjäger David Horvath, der momentan mit 67 Toren die Torschützenliste der 2. Wasserballliga Süd anführt, das erste Tor erzielten.

Die Taktik von VfB Trainer Reimann sah vor Horvath durch eine Manndeckung und zusätzlicher Hilfe eines weiteren Verteidigers zu decken um Fulda zu Schüssen aus dem Rückraum zu zwingen.

Mit einem Spielstand von 3:2 für den VfB ging es schließlich in das zweite Viertel. Wieder erhöhte der VfB zunächst auf 5:2, bevor es Fulda gelang sich wieder heranzukämpfen. Mit einer knappen 5:4 Führung ging es im Anschluss in die zweite Hälfte im Usa-Wellenbad. Die Verteidigung machte sich immer mehr bezahlt und die Taktik Reimanns ging auf. Fulda war gezwungen Schüsse aus dem Rückraum zu versuchen und scheiterte ein ums andere mal an der stark aufgelegten Friedberger Defensive um Torhüter Peil. Schließlich bekam Fulda einen 5m Strafwurf zugesprochen, den natürlich der  natürlich der Torjäger ausführen sollte. Doch Peil parierte den 5m und hielt die 5:4 Führung zunächst fest. Auch die Offensive arbeitete nun wieder sehr effektiv und so konnte der VfB mit einer komfortablen Führung mit 8:5 in das letzte Viertel gehen. Dieses gestaltete sich sehr defensivlastig, da keine der beiden Mannschaften leichtfertig ein Tor hergeben wollte. Schließlich sicherte sich der VfB den verdienten 8:6 Heimsieg und bleibt damit auf Platz 6 der Tabelle und gleichzeitig weiterhin die beste hessische Wasserballmannschaft. Besonders freuen konnte sich Friedbergs Neuzugang Volodynyn Syrnyk, der in seinem ersten Heimspiel für die Kreisstädter direkt 2 Tore erzielen konnte. Auch Trainer Reimann war nach dem Spiel überaus zufrieden : „Wir haben heute die Taktik gegen Fulda genau so umgesetzt wie wir es geplant hatten. Sie haben ihr Spiel im Vergleich zum Hinspiel nicht umgestellt und so wussten wir was uns erwartet. Wir konnten ihren besten Schützen weitestgehend aus dem Spiel nehmen und das hat letztlich das Spiel entschieden. Unsere Defensive war heute wieder sehr stark. Wir haben nur 6 Tore zugelassen. Das ist eine wirklich sehr gute Leistung.“ Einziger Kritikpunkt für Reimann bleibt das letzte Viertel „Da müssen wir nochmal mehr aus uns rausholen. Wenn wir da so spielen wie im dritten Viertel, dann gewinnen wir auch Spiele wie vergangene Woche gegen München. Trotzdem war der Sieg für uns nicht gefährdet. Fulda hat zu keinem Zeitpunkt die Führung übernehmen können und wir hatten im Angriff ein paar mal Pech. Fulda hätte sich nicht beschweren dürfen, wenn das Spiel höher für uns ausgegangen wäre.“  - Nils Peil


23. Februar 2019 - Die Erste Herrenmannschaft des Wasserball-Vereins Darmstadt tat sich schwer am Wochenende. Weiterhin stark ersatzgeschwächt verlor der WVD auswärts in Cannstatt mit 21:8 (9:1, 4:1, 4:1, 4:5) und zu Hause gegen Ludwigshafen mit 7:20 (0:6, 3:2, 2:5, 2:7). Gemessen an der derzeitig engen Personallage sind die hohen Niederlagen erwartbar. Das Team zeigte in beiden Spielen eine kämpferisch gute Leistung und überzeugte phasenweise mit gelungenen Aktionen. In beiden Spielen wurde jeweils ein Viertel gewonnen. Insgesamt bleiben die Spiele in der 2. Wasserballliga eine große Herausforderung, bei denen das junge WVD-Team nur lernen kann. Bislang bleibt der WVD ohne Punkterfolg und erwartet am nächsten Samstag die ebenfalls punktlosen Bietigheimer zum Kellerduell.

In Cannstatt fehlten – zumeist verletzungsbedingt – wieder eine Handvoll Stammspieler. Daher kamen Milos Vujadinovic und Patrick Schöpper zu ihrem Debut in der Zweiten Liga. Patrick zeigte sein gewohnt temporeiches Spiel auf der Außenbahn, Milos erwies sich als zweikampfstark und erzielte gleich seinen ersten Treffer in der 2. Wasserballliga. Zudem mussten vier Jugendliche eingesetzt werden, die eine Stunde vor dem Spiel noch ein schweres Spiel der U18-Bundesliga bestritten hatten. Die Cannstätter überschwammen den WVD im ersten Viertel mit aggressivem Pressing und überfallartigen Kontern und führten schon nach vier Minuten mit 7:0. Da waren einige Darmstädter noch nicht richtig wach bzw. hatten sich an die ruppige Spielart der Gastgeber noch nicht gewöhnt. Dazu kam auch etwas Pech für die Darmstädter bei allein vier Latten- oder Pfostentreffern im ersten Viertel.

Cannstatt zeigte sich zu Hause körperbetont und kratzbürstig im Zweikampfverhalten, leider allzu oft über die Grenze des Erlaubten hinaus. Die aufmerksamen Schiedsrichter Haessler und Kovacs mussten insgesamt 14 Hinausstellungen gegen Cannstatt aussprechen bei nur vier Zeitstrafen gegen Darmstadt. Leider konnte der WVD nur drei der 14 Überzahlspiele für Tore nutzen, Cannstatt dagegen ihrerseits immerhin zwei von vier. Hierin zeigt sich beim WVD natürlich das Fehlen von eingespielten Kräften. Vergebene Chancen vorne und schlechtes Umschaltspiel nach hinten sind somit die zwei Themen, an denen das Team weiterarbeiten wird. Immerhin kam das junge Darmstädter Team mit der Zeit besser zurecht mit der Gangart der Cannstätter. Angeführt vom kreativen Lars Hechler kämpfte der WVD und gewann zumindest das dramatische Schlussviertel mit fünf zu vier Toren. - Martin Diehl


17. Februar 2019 - Das Wasserballteam der Stadtwerke München erwies sich am Sonntag als eine Nummer zu groß für die Erste Herrenmannschaft des Wasserball-Vereins Darmstadt. Der WVD unterlag in der Traglufthalle klar mit 2:17 (1:5, 0:1, 0:6, 1:5).

Schon vor dem Spiel war klar, dass München der Favorit sein würde. Umso mehr als der WVD krankheitsbedingt nur stark ersatzgeschwächt antreten konnte. Mit Kapitän Benjamin Siegl, dem Außenspieler Markus Rieken, Torwart Nikolas Hohmann sowie Jan Schneider und Nikolas Diehl fehlten gleich fünf Spieler, die sonst gesetzt sind. Man trat insgesamt nur mit zwölf Mann an. Ersatztorwart Steffen Krebs machte seine Sache gut, hatte aber zu oft Münchner vor sich, die fast frei zum Wurf kamen. Der gerade 15-jährige Liam Karaca gab sein Debut in der Zweiten Wasserballliga. Im Zweikampf und in der Defensive bewährte er sich, an das höhere Tempo der Liga wird er sich noch gewöhnen. Im dritten Viertel musste dann noch Ole Landsberg mit drei persönlichen Fehlern ausscheiden, was den WVD weiter schwächte.

So entwickelte sich ein einseitiges Spiel, bei dem der WVD leider zu oft im Angriff den Ball verlor oder wenig zwingend agierte. Die Ballverluste machten sich die Münchner zu Nutze und verwerteten zahlreiche Konter. Hinzu kam eine Unwucht an Hinausstellungen. Acht persönliche Fehler auf Darmstädter Seite führten zu sieben Toren der Münchner, während die Münchner immerhin zwei von ihren nur drei Hinausstellungen unbeschadet überstanden.

Immerhin konnte das zweite Viertel mit 0:1 relativ ausgeglichen gestaltet werden. Da zeigte sich, dass der WVD, wenn man konzentriert verteidigt, zumindest in der Abwehr gut gegenhalten kann. Bemerkenswert waren auf Darmstädter Seite noch einige gute Aktionen des jungen Centers Dennis Ntampakis, der sich gegen die körperlich überlegenen Verteidiger abrackerte, aber leider nicht mit einem Tor belohnen konnte. Insgesamt war der Sieg der Münchner verdient und das Spiel für die Darmstädter ein Lehrstück. Die wieder zahlreichen Zuschauer ließen es sich nicht nehmen, das Team anzufeuern und mit einem Schlussapplaus zu verabschieden. - Martin Diehl


16. Februar 2019 - Vergangenen Samstag trafen die Wasserballer des VfB Friedberg im heimischen Becken auf die Spieler des SG Stadtwerke München. Auf dem Papier eine eindeutige Sache, hatte München doch in den letzten Jahren immer bessere Ergebnisse erzielt und sich an die Spitze der Tabelle gearbeitet. Doch der VfB wollte den großen Gegner nicht einfach nur ärgern, sondern die Punkte auch im Usa-Wellenbad behalten.

Doch den Start verschliefen die Kreisstädter zunächst, als München mit 2:0 in Führung ging. Bis zur Halbzeit konnte sich lediglich ein Spieler des VfB in der Torschützenliste eintragen. Olaf Vetter hielt die Friedberger im Spiel und erzielte gleich drei Tore. So stand es zur Halbzeit aber bereits 3:6 für die Gäste aus Bayern.

Doch unterkriegen lassen wollte sich die Mannschaft um Kapitän Scerbinin nicht und so drehten sie in den folgenden Vierteln wieder mehr auf und schafften es auf 7:8 zu verkürzen. In dieser hektischen Phase erlitt Patrice Hütt eine Verletzung am Kopf und musste den Wettkampfbereich verlassen. Ob er nächste Woche in Fulda einsatzfähig sein wird bleibt fraglich.

Im letzten Viertel schenkten sich beide Mannschaften nichts. Doch am Ende rettete München einen 8:9 Sieg über die Zeit.

„So eine knappe Niederlage ist natürlich bitter. Wir hätten heute genauso gut auch als Sieger dastehen können. Unsere Verteidigung war wieder sehr stark. Gegen eine so offensiv starke Mannschaft wie München nur 9 Tore zuzulassen ist sehr gut. Aber uns fehlen vorne noch die letzten 5% Biss und Wille den Ball im Tor unterzubringen. Wir müssen in der Offensive noch stärker werden. Dann schlagen wir nächsten Samstag im Heimspiel Fulda.“ so Trainer Reimann nach dem Spiel. - Nils Peil


8. Februar 2019 - Vergangenen Samstag trafen die Wasserballer des VfB Friedberg zuhause auf den EFSC Frankfurt. Vor diesem traditionsreichen Duell war bereits klar, dass es zu keinem Torspektakel kommen würde, da beide Mannschaften bisher wenig Tore zugelassen hatten.

Der VfB erwischte einen guten Start und konnte im ersten Viertel aus einer starken Verteidigung heraus drei Treffer erzielen, während es den Gästen nur durch eine Überzahlsituation gelang die Verteidigung zu überwinden.

Überzahlen sollten auch weiterhin das Spiel bestimmen. Frankfurt gelang es im zweiten Viertel zwei Tore auf diese Weise zu erzielen und zusätzlich ihren Topscorer Krajcovic mehr ins Spiel einzubringen, der mit insgesamt vier Treffer auch erfolgreichster Schütze der Partie war. Zur Halbzeit stand es so 3:5 aus Friedberger Sicht.

Das wollten sich die Kreisstädter aber nicht gefallen lassen und legten besonders in der Verteidigung noch eine Schippe drauf. So gelang es den Frankfurtern im dritten und vierten Spielabschnitt nicht auch nur eine ihrer sechs Überzahlsituationen in Tore umzumünzen. Umgekehrt lief die Offensive nun wieder gut. Nachdem man noch in der ersten Minute der zweiten Hälfte das 3:6 hinnehmen musste folgten Tore von Duch und Hondrich, bevor Dennis Scholl mit einem Strafwurftreffer den Ausgleich erzielte. Doch durch einen Distanztreffer ihres Spielmachers Krajcovic schafften es die Gäste erneut in Führung zu gehen. Der Ausgleich nur zwei Minuten vor dem Schlusspfiff ließ die letzten Minuten noch einmal spannend werden. Mit noch 20 Sekunden auf der Uhr nahm Trainer Reimann seine letzte verbliebene Auszeit, kurz nachdem erneut eine Überzahlsituation Frankfurts torlos abgewehrt wurde. Doch auch Friedberg brachte ihre letzte Chance nicht mehr im Kasten der Gegner unter. So hieß es am Ende Unentschieden nach einem spannenden Derby im Usa-Wellenbad.

Trainer Reimann nach dem Spiel: „Das Spiel haben wir leider im zweiten Viertel kurzzeitig aus der Hand gegeben und mzu viel mit uns machen lassen. Wir müssen lernen einen ruhigen Kopf zu bewahren wenn wir in Führung gehen. Aber bis auf das zweite Viertel war das von uns eine sehr gute Leistung. Gerade in der Verteidigung haben wir wenig zugelassen und Frankfurt kaum Chancen gegeben. Wenn wir es schaffen ihren Topscorer noch besser rauszunehmen, dann gewinnen wir das Derby auch. Aber wir nehmen aus diesem Spiel einen hochverdienten Punkt mit und fokussieren uns auf das nächste Heimspiel.“ - Nils Peil


2./3. Februar 2019 - Am vergangenen Wochenende reisten die Wasserballer des VfB Friedberg zu gleich zwei Auswärtsspielen. Zunächst ging es am Samstag nach Würzburg zum Tabellenführer, bevor man sich am Sonntag zum noch punktlosen Tabellenletzten Darmstadt begab.

In Würzburg musste Trainer Reimann krankheitsbedingt auf viele seiner Stammspieler verzichten. So reisten sie Kreisstädter mit nur zwei Ersatzspielern und einem stark verjüngten Team nach Würzburg. Doch man wollte sich keinesfalls kampflos geschlagen geben. Die Devise von Reimann lautete das Spiel möglichst langsam zu machen und sich nicht auf Schwimmduelle einzulassen, um sich von dem breiten Kader der Gastgeber nicht konditionell besiegen zu lassen. Im ersten Viertel gelang das noch recht gut, doch im zweiten und dritten Viertel merkte man die fehlende Erfahrung auf Friedberger Seite. Aufgeben kam für die Wasserballer des VfB jedoch nicht in Frage und so entschieden sie zumindest das letzte Viertel für sich. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits entschieden. Mit 19:6 musste man sich letztlich geschlagen geben.

Gleich am folgenden Tag sollten in Darmstadt allerdings zwei Punkte geholt werden. Die Niederlage vom Vortag hatten die Kreisstädter bereits hinter sich gelassen. Man wollte nun den Darmstädtern das eigene Spiel aufzwingen. Das gelang über weite Teile des Spiels sehr gut. So schaffte es der VfB bereits nach dem ersten Viertel mit 3:1 in Führung zu gehen und erhöhte zur Halbzeit auf 8:2.

Als es aber mit 14:4 in das letzte Viertel ging raffte sich Darmstadt noch einmal auf und schaffte es letztlich etwas Ergebniskorrektur zu betreiben. Der Endstand viel mit 16:8 dennoch recht deutlich aus.

Kapitän Ilja Scerbinin zu den beiden Spielen des Wochenendes: „Wir haben gegen Würzburg in weiten Teilen des Spiels umgesetzt, was René uns aufgetragen hat. Natürlich hatten wir eine schwierige Ausgangslage, aber wir haben das beste daraus gemacht. Im Rückspiel sehe ich für uns gute Chancen. Der Sieg gegen Darmstadt war aber zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Wir haben ruhig gespielt und das Spiel dominiert. Nach einer Niederlage einen Tag vorher ist das nicht selbstverständlich. Ich bin stolz auf unser Team.“  - Nils Peil


3. Februar 2019 - Ausgerechnet am Wochenende mit zwei Hessen-Derbies präsentierte sich die Erste Mannschaft des Wasserball-Vereines Darmstadt außer Form. Am Samstag gab es eine deutliche Niederlage in Fulda mit 19:6 (5:1, 3:1, 6:2, 5:2) und am Sonntag verlor das Team zu Hause mit 8:16 (1:3, 1:5, 2:6, 4:2).

Sicherlich fehlten mit Markus Rieken und Pascal Hinz gleich zwei aus der Startsieben, aber insgesamt war die Leistung des Teams in beiden Spielen schwächer als zuletzt. Zu viele vermeintlich einfache Fehler in Defensive wie auch in der Chancenverwertung rächten sich beide Male. Trainer Thomas Gebhardt wertete die Leistung als einen Rückschritt gegenüber den zuletzt gezeigten Auftritten. „Es gab einige Konzentrationsmängel, die dann sofort vom Gegner ausgenutzt wurden“, sagte er.

Bei Fulda ragte der Centerspieler David Horvath heraus und erzielte neun Treffer. Auf Darmstädter Seite überzeugten Torwart Nikolas Hohmann und Lars Hechler. Hoffnung macht etwas, dass der junge Centerspieler Dennis Ntampakis an Durchsetzungsvermögen gewinnt und immerhin drei Tore (in beiden Spielen zusammen) erzielte.

Das Spiel gegen Friedberg war ein betont körperliches Spiel, mit aggressivem Pressing der Gäste. Daran mussten sich einige Darmstädter offenbar erst gewöhnen. Immerhin kämpfte das Team bis zum Schluss und gewann das letzte Viertel gegen Friedberg mit 4:2. Das wurde von den Zuschauern anerkennend bejubelt und sollte als Ausblick auf die kommenden Herausforderungen genommen werden. - Martin Diehl


Die Spiele im Januar:

Darmstadt - Leimen 8:14

Fulda - Würzburg 13:13

Cannstatt - Friedberg 12:11

Ludwigshafen - Frankfurt 19:6

Friedberg - Pforzheim 14:9

Neustadt II - Frankfurt 11:7

26.Januar 2019 - Am vergangenen Samstag stand für die Wasserballer des VfB Friedberg das erste Heimspiel im neuen Jahr an. Gegner war der 1. BSC Pforzheim. Nach einer guten Partie in der vorherigen Woche gegen Tabellenführer Cannstatt, wollte man an diese Leistung anknüpfen und einen Sieg einfahren.

Gleich zu Beginn des Spiels legte der VfB durch ein Doppelpack von Center Florian Hondrich vor und die Führung konnte durch Kapitän Ilja Scerbinin sogar noch auf 3:0 erhöht werden. Doch nun wachte auch Pforzheim auf und so gelang es den Schwaben in der Mitte des zweiten Viertels gleich zweimal auf 4:4 und 5:5 auszugleichen. Doch die Kreisstädter erhöhten nun weiter den Druck und zogen auf 8:5 davon. In dieser sehr hektischen und körperlichen Phase des Spiels mussten gleich zwei Spieler des Gegners wegen Meckerns und übertriebener Härte das Spielfeld verlassen. Durch den Platzverweis wegen übertriebener Härte konnte der VfB vier Minuten lang mit einem Mann mehr im Wasser das Spiel im letzten Viertel etwas beruhigen und den Sieg sichern. Man zog auf 14:8 davon, bevor es den Gästen mit einem Treffer acht Sekunden vor Schluss gelang noch etwas Ergebniskosmetik zu betreiben.

Am Ende stand für die Mannschaft von Trainer René Reimann ein absolut verdienter und ungefährdeter Heimsieg, denn die Gäste hatten zu keinem Zeitpunkt die Führung übernommen. Routinier Olaf Vetter sagte nach dem Spiel: "Wir haben heute an die Leistung vom letzten Wochenende angeknüpft und unser Spiel gespielt. Das war eine sehr gute Teamleistung." Dafür spricht auch, dass sich auf Friedberger Seite gleich 9 von 12 Feldspielern in der Torschützenliste eintragen konnten. "Das macht unsere Mannschaft so gefährlich. Wir haben nicht den einen Topscorer. Das ist natürlich schwierig zu verteidigen."


20.Januar 2019 - Am Sonntag startete um 13:00 die erste Mannschaft des VfB Friedberg gegen den Tabellenführer SV Cannstatt. Bereits mit dem ersten Angriff schaffte es Cannstatt in Führung zu gehen, doch der VfB drückte zunehmend aufs Gaspedal und so stand es nach der ersten Halbzeit 4:4. Im zweiten Spielabschnitt erhöhten die Kreisstädter weiter das Tempo und konnten sich so mit 5:7 von Cannstatt absetzen. Auch der Beginn des dritten Viertels verlief vielversprechend. So konnte man bereits kurz nach Anpfiff den Vorsprung auf 5:8 ausbauen. Doch nun wurde das Spiel zunehmend hektisch. Während der VfB versuchte die vorzeitige Entscheidung herbeizuführen schaffte es Cannstatt wieder ins Spiel zu finden und glich zunächst zum 8:8 aus. Beim Spielstand von 9:8 erhielten der VfB nocheinmal die Chance zum Ausgleich, doch der Ball rutschte Centerverteidiger Tobias Hahn unglücklich von der Hand. Letztlich schaffte es die Mannschaft um Kapitän Ilja Scerbinin nicht das Spiel erneut zu drehen und man musste sich mit 12:11 geschlagen geben. Trainer René Reimann sagte nach dem Spiel: „Wir haben heute nicht einfach nur gut mitgehalten, sondern dem Spiel unseren Stempel aufgedrückt. Unsere Torausbeute aus den Überzahlsituationen und auch unsere Verteidigung waren sehr gut. Am Ende hat Cannstatt einfach weniger Fehler gemacht. In so einem Spiel kann das den entscheidenden Ausschlag geben. Aber wir nehmen das gelernte von heute mit in unser nächstes Heimspiel.“ - Nils Peil

So sieht es der Gegner unter sv-cannstatt.de


13. Januar 2019 - Im ersten Spiel des Jahres 2019 traf die Erste Mannschaft des Wasserball-Vereines Darmstadt auf die wie erwartet stark spielenden Gäste aus Leimen/Mannheim und unterlag mit 8:14 (2:3, 1:2, 3:5, 2:4). Trotz der abermaligen Niederlage bestätigte sich der Aufwärtstrend in der Leistung. Nach vier Spielen gegen stärkere Teams bleibt der WVD damit weiter am Ende des Feldes der 2. Wasserballliga Süd. Freilich stehen noch 20 weitere Spiele aus, in denen gepunktet werden kann.

Das junge WVD-Team konnte bis in die Mitte des dritten Viertels (6:7) noch gut mithalten und kam immer wieder zum Anschlusstreffer. Erst in den letzten zwei Minuten des dritten Viertels konnte Leimen/Mannheim begünstigt durch individuelle Fehler im Umschaltspiel der Darmstädter einen Vier-Tore-Vorsprung herausschießen. Mit den vier Toren Vorsprung ging es in das Schlussviertel, in dem die souveränen Gäste, bei denen das Gros aus ehemaligen Bundesligaspielern bestand, nichts mehr anbrennen ließen.

Tatsächlich wäre aus Darmstädter Sicht mehr drin gewesen zumal bis dahin die Abwehrleistung bravourös ausfiel, was nicht zuletzt dem gut aufgelegten Darmstädter Torwart Nikolas Hohmann zu verdanken war. Vorne hätte man sich mehr Durchschlagskraft gewünscht. Immerhin zeigte der WVD mehr Variantenreichtum, so dass sich die Heimtore auf vier Torschützen gleichmäßig verteilten. Neben Kapitän Benjamin Siegl und Lars Hechler trafen auch die stark aufspielenden Jan Schneider und Markus Rieken jeweils zweimal.

Trainer Thomas Gebhardt lobte das verbesserte Zweikampfverhalten und sah einen erkennbaren Aufwärtstrend in der Leistung: „Mit der Leistung von der ersten Halbzeit hätten wir es länger spannend halten können, und es wäre vielleicht mehr drin gewesen.“

Das Team bedankte sich nach dem Spiel mit Klatschen im Wasser für die wohlwollende Unterstützung der Zuschauer und wurde mit Beifall verabschiedet.


Die Spiele im Dezember:

München - Friedberg 14:5

Ludwigshafen - Fulda 22:14

Ludwigshafen - Friedberg 13:10

Fulda - Bietigheim 14:5

Frankfurt - Ludwigshafen 11:8

Friedberg - Cannstatt 8:10


15.Dezember 2018 - Das letzte Heimspiel des Jahres am vergangenen Samstag sollte kein einfaches werden. Gegen Tabellenführer Cannstatt startete man als klarer Außenseiter in die Partie. Hinzu kamen krankheitsbedingte Ausfälle von Stammkräften wie Schmidt, Hütt und Habrich. 

Mit stark verjüngtem Kader stellten sich die Friedberger also dem Tabellenersten. Zwischen dem ersten und dritten Viertel wechselte die Führung mehrfach und keine der Mannschaften konnte sich mit mehr als einem Tor absetzen. Maßgeblich an diesem Spielstand beteiligt war Kapitän Ilja Scerbinin, der mit insgesamt 4 Treffern bester Torschütze der Partie war. 

Mit einem 7:8 Rückstand starteten die Kreisstädter in das letzte Viertel. Doch leider hatten die Cannstätter nun gleich zweimal viel Glück und konnten so frühzeitig auf 7:10 erhöhen. Der VfB warf nun alles in die Waagschale. In den letzten 5 Minuten gelang es noch ein weiteres Tor zu erzielen und viel Druck auf den Gegner aufzubauen. Doch Cannstatt spielte auf Zeit und wurde letztlich dafür belohnt. Friedberg gelang kein weiterer Treffer und so musste man sich mit 8:10 geschlagen geben. 

Kapitän Scerbinin nach dem Spiel „Wir haben es uns selbst zu schwer gemacht. Wir wollten es zu kompliziert machen und das hat uns am Ende das Genick gebrochen. Das Spiel hätten wir heute, trotz der Ausfälle, gewinnen müssen. Das ist natürlich sehr schade, aber wir nehmen aus diesem Spiel viel mit und werden das im neuen Jahr umsetzen.“  Nils Peil


8. Dezember 2018 - Vergangenen Samstag stand das vorletzte Spiel des Jahres für den VfB Friedberg an. Es ging nach Ludwigshafen. Ludwigshafen hatte sich nach der letzten Saison durch einige Spieler mit Erstligaerfahrung verstärkt und ist einer der Favoriten um die Medaillenplätze. Der VfB reiste durch Krankheiten und beruflichen Gründen ersatzgeschwächt nach Ludwigshafen. Zu Beginn der Partie merkte man den Gästen aus der Kreisstadt den großen Respekt vor dem Gegner noch an. Man ließ zu viel zu und so konnten die Pfälzer nach dem ersten Viertel auf 5:1 davonziehen. Doch die Wasserballer des VfB wollten sich nicht kampflos geschlagen geben und hielten vermehrt dagegen. Von Viertel zu Viertel steigerten sie ihre Leistung und schafften es den Abstand auf die Gastgeber zu verkürzen. Am Ende reichte es jedoch leider knapp nicht. Zwei Minuten vor Schluss schaffte es der VfB noch einmal auf 12:10 heranzukommen, doch der Top Scorer der Ludwigshafener, Martin Görge, besiegelte eine Minute vor Abpfiff mit seinem 6. Treffer den Sieg der Gastgeber. Trainer Reimann war nach dem Spiel dennoch keine schlechte Laune anzumerken. „Ich bin stolz auf diese Mannschaft und was sie hier heute geleistet hat. Nach einem 5:1 Rückstand haben wir uns zurückgekämpft und gezeigt, dass wir uns nicht verstecken müssen. Am Anfang hatten wir einfach zu viel Respekt vor dem Gegner. Das Selbstvertrauen aus der zweiten Hälfte nehmen wir mit in unser Heimspiel nächste Woche. Wir müssen nur so selbstbewusst anfangen wie wir heute aufgehört haben.“ so Reimann nach dem Spiel. Nils Peil


1.Dezember 2018 - Am vergangenen Samstag unterlagen die die Wasserballer des VfB Friedberg überraschend hoch mit 14:5 in München. Nach einer Vollsperrung während der Anreise blieben dem Team um Trainer Reimann nur noch 30min um sich auf das Spiel vorzubereiten. 

Doch zu Beginn hielten die Kreisstädter noch gut mit und das Spiel gestaltete sich ausgeglichen. Das erste Viertel beendete man mit 2:2. Doch im Verlauf verloren die Friedberger den Faden und ließen in der Verteidigung zu viel zu. Die Münchener hingegen nutzten ihre zahlreichen Überzahlsituationen und konnten so ihre Führung immer weiter ausbauen. Patrice Hütt, Florian Hondrich und Tobias Hahn durften auf Seiten des VfB nach ihrem dritten persönlichen Foul nicht weiter am Spielgeschehen teilnehmen, was den Münchenern das Spiel weiter vereinfachte. „Das war heute ein schwieriges Spiel. München war ab der Hälfte klar die bessere Mannschaft und hat die Überzahlen gut genutzt. Wir wurden zu hektisch und haben nicht mehr unser Spiel gemacht. Aber jetzt heißt es Mundabwischen und weitermachen.“ so Trainer Reimann nach dem Spiel. - Nils Peil


Die Spiele im November:

Fulda - Friedberg 7:14

Weitere Infos unter Osthessen-News

Darmstadt - Würzburg 3:17

Darmstadt - Cannstatt 7:21

Neustadt II - Friedberg 9:9

Pforzheim - Fulda 12:10

Weitere Infos unter Osthessen-News

Cannstatt - Fulda 19:12

Weitere Infos unter Osthessen-News

Würzburg - Frankfurt 12:5

Darmstadt - Ludwigsburg II 11:18

Frankfurt - München 8:8

Frankfurt - Cannstatt 13:7

Fulda - Neustadt II 8:8

Friedberg - Ludwigsburg II 15:8

Würzburg - Fulda 15:9


24.November 2018 - Vergangenen Samstag empfingen die Wasserballer des VfB Friedberg bei ihrem ersten Heimspiel den SV Ludwigsburg II, der aus der Oberliga in die zweite Liga aufgestiegen war. Vor Beginn des Spiels war unklar, wie stark die Gegner anreisen würden, da viele Spieler gleichzeitig noch in der ersten Mannschaft in der Bundesliga spielen.Zu Beginn kam der VfB auch nur langsam in Fahrt und lag nach den ersten zwei Minuten mit 0:1 hinten. Doch das sollte für den VfB der einzige Rückstand der gesamten Partie bleiben. Im Laufe des Spiels drehten die Spieler immer weiter auf. Durch einen Strafwurf kamen die Gäste im dritten Viertel zwar noch einmal auf 6:4 heran, doch gefährdet wurde die 11:7 Führung des VfB nach Ende des dritten Viertels nicht.Im letzten Viertel wurden die rund 150 Fans des VfB Zeuge des ersten Tors von Jugendspieler Tim Trageser, der kurz zuvor noch mit einem Treffer an die Unterlatte knapp gescheitert war. Nach einem Fehlschuss eines Teamkollegen kam der Ball vor ihm auf dem Wasser zu liegen und Trageser reagierte blitzschnell und ließ den Ball im Netz zappeln. Dieses Tor war das lauteste des gesamten abends, denn die ganze Tribünen feierte den Jungen Torschützen. „Das war für mich wirklich etwas besonderes. Mein erstes Tor für die Herrenmannschaft vor so einem Publikum. Ich freue mich sehr darüber und sowas motiviert mich für die Zukunft natürlich ungemein.“ Ein weiterer Spieler hatte ebenfalls großen Grund zur Freude. Tobias Hahn wurde mit gleich 7 Treffern Torschützenkönig der Partie und katapultierte sich damit auf den 3. Platz in der Torjägertabelle der 2. Liga. „Tobi hat heute ein tolles Spiel gemacht. Er hat die Situationen immer gut eingeschätzt und genau die richtigen genutzt. Wir haben es heute  geschafft die Verteidiger im Center zu binden und das hat er genutzt um aus der zweiten Reihe mit seinem Wurf den Torwart zur Verzweiflung zu bringen.“ lobte Kapitän Scerbinin seinen Teamkollegen. Niels Peil


19.November 2018 - Vergangenen Sonntag ging es für die Wasserballer des VfB Friedberg ausnahmsweise nicht darum sich in der Liga Punkte zu sichern, sondern in die zweite Runde des Süddeutschen Pokals einzuziehen. Aus diesem Grund trat man Sonntagmittag die Reise nach Freiburg an. Zunächst fanden die Spieler um Kapitän Scerbinin schwer ins Spiel, doch Florian Hondrich schaffte es in der dritten Spielminute den ersten Treffer für die Kreisstädter zu erzielen und von da an gaben sie die Führung nicht mehr her.Zwar sorgte das heimische Protokoll durch viele kleinere Fehler immer wieder für Tumult im Wasser, doch dadurch ließen sich die Friedberger nicht beirren und bauten ihre Führung sukzessive weiter aus. Doch Freiburg gab sich nicht geschlagen und erzielte immer wieder Anschlusstreffer. „Die haben sich nicht aufgegeben und immer weiter gekämpft.“ zollte Trainer Reimann dem Gegner nach der Partie seinen Respekt. Für den letzten Treffer auf Seiten der Gäste sorgte Linkshänder Hannes Gläser, der sich damit auch gleichzeitig mit drei Toren zum Torschützenkönig krönte. Ein besonderes Spiel war es auch für Youngster Lukas Büttner, der sein erstes Spiel für die Herrenmannschaft bestritt und kurz vor Schluss noch fast den 15 Treffer für die Gäste erzielt hätte. „Ich hätte nicht damit gerechnet direkt im ersten Spiel eine Torchance zu bekommen. Da war ich etwas überfordert. Beim nächsten mal mache ich ihn rein.“ so Büttner nach dem Spiel.  Niels Peil


11.November 2018 - Der Wasserball-Verein Darmstadt verlor am Sonntag das Spiel in der 2. Wasserballliga Süd gegen Ludwigsburg II, ließ aber eine Leistungssteigerung erkennen. Bei der 11:18 Niederlage (1:5, 2:4, 2:4, 6:5) lief es im ersten Viertel gar nicht gut. Einige individuelle Fehler auf Darmstädter Seite erlaubten Ludwigsburg eine 5:0 Führung. Diese wurde trotz besserem Darmstädter Spiel in den weiteren Vierteln ausgebaut. Die Ludwigsburger Startformation mit einigen ehemaligen Erstbundesligaspielern und großer Erfahrung ließ wenig anbrennen. Mit zunehmender Dauer des Spiels holte sich der WVD jedoch mehr und mehr Spielanteile und kam zu eigenen Toren. Das letzte Viertel wurde dann sogar mit 6:5 gewonnen.

Trotz Niederlage sahen die zahlreichen Zuschauer (auch hier hält der Aufwärtstrend erfreulicherweise an) einen im Vergleich zu den ersten beiden Spielen verbesserten Auftritt der Darmstädter. Das junge Team wurde zum ersten Mal von Thomas Gebhardt gecoacht. Noch kennen sich Team und Coach nicht wirklich, doch man spürte einen Motivationsschub im Team, das die taktischen Hinweise des erfahrenen Coaches umsetzen wollte.

Auch Spielertrainer Lars Hechler sah eine deutliche Steigerung, ärgerte sich freilich über die individuellen Fehler, die das Team anfangs soweit zurückliegen ließen. Der U18-Spieler Johan Schommartz erzielte seine beiden ersten Treffer in der Zweiten Bundesliga und zeigte auf Links eine sehr engagierte Leistung. Auf Rechts gab Henrik Kabel, ebenfalls ein Doppeltorschütze, sein erfolgreiches Debüt in dieser Saison beim WVD I.   Dr. Martin Diehl


10.November 2018 - Am vergangen Samstag traten die Spieler des VfB Friedberg Wasserball zum zweiten Spiel der Saison in Neustadt an. Die Gegner hatten die vergangenen Saisons in der ersten Liga verbracht und waren allein wegen finanzieller Gründe in die 2. Liga abgestiegen. Dementsprechend war die Aufgabe für die Wasserballer um Trainer Reimann ungleich schwerer als noch eine Woche zuvor beim Auswärtssieg in Fulda. Die Gastgeber gingen zwar im ersten Viertel durch ihren Spielmacher Matthias Held frühzeitig mit 1:0 in Führung, doch schaffte es der VfB schnell auszugleichen und es entwickelte sich ein spannendes Spiel in dem sich keine der beiden Mannschaften zu irgendeinem Zeitpunkt mit mehr als einem Tor vom Gegner absetzen konnte. Auch die Führung wechselte im weiteren Spielverlauf insgesamt viermal, was das Spiel weiter spannend hielt. So stand es nach Abschluss des ersten Viertels 4:4.

Die Friedberger agierten vor allem in der ersten Spielhälfte souverän und konnten ihre Überzahlen effektiv nutzen. Im weiteren Spielverlauf merkte man allerdings die Anstrengung und so schafften es die Kreisstädter nicht, sich von den Gastgebern abzusetzen. Mit einem Stand von 8:7 ging es daher in das letzte Spielviertel. Die zahlreichen Fans der Neustädter sorgten für einen wahren Hexenkessel und so wurden die letzten Minuten dieses spannenden Spiels noch weiter angeheizt. Fünf Minuten vor Schluss nutze Centerverteidiger Tobias Hahn eine Kontersituation und glich auf 8:8 aus. Keine zwei Minuten später schaffte es Neustadts bester Torschütze Mongrell den erneuten Führungstreffer zu erzielen. In der letzten Spielminute nahm daraufhin Trainer Reimann sein letztes Time Out. Nur 29 Sekunden vor dem Schlusspfiff zauberte Kapitän Ilja Scerbinin mit dem Rücken zum Tor stehend und mit zwei Verteidigern auf der Schulter den Ball über den Kopf des Tormanns hinweg ins Netz der Gastgeber. Mit diesem Treffer wurde Scerbinin auch gleichzeitig bester Torschütze auf Seiten Friedbergs. Der letzte Angriff Neustadts scheiterte an der starken Verteidigung der Kreisstädter und nun gab es für die Spieler kein halten mehr. Am Ende stand ein wohlverdientes 9:9.

Trainer Reimann nach dem Spiel: „Nach diesem Spielverlauf geht ein 9:9 völlig in Ordnung. Das verdanken wir vor allem unserem Kampfgeist und der fantastischen Teamleistung. Hier hat zu keinem Zeitpunkt jemand das Spiel aufgegeben, sondern wir haben alles in die Waagschale geworfen. Auch unsere Youngsters haben sich wieder super ins Team eingefügt. So darf es weiter gehen.“ Niels Peil


3./4. November 2018 - Der Wasserball-Verein Darmstadt hat am Wochenende einen ernüchternden Start in die 2. Wasserballliga Süd erlebt. Am Samstag gab es die wenig überraschende deutliche Niederlage gegen den Titelaspiranten vom SV Würzburg 05 mit 3:17 (0:4, 0:6, 1:2, 2:5). Tags darauf dann im Spiel gegen den SV Cannstatt eine ebenso deutliche Niederlage mit 7:21 (2:3, 2:4, 2:6, 1:8).

Der Spielverlauf war jedoch stark unterschiedlich. Während man gegen Würzburg eine ganze Halbzeit lang ohne Treffer blieb, spielten die Darmstädter in der ersten Halbzeit gegen Cannstatt gut mit. Gegen Würzburg fing man sich in der zweiten Hälfte und kam mit weiter kämpferischem Einsatz auch zu eigenen Toren und einer Schadensbegrenzung. Ausschlaggebend waren zunächst einfache Fehler im Abwehrverhalten, die eine schnelle Führung durch Würzburg ermöglichten. Dadurch schien die Nervosität zu steigen und das Ergebnis wurde schlechter. Hinzu kam ein harmloses und recht passives Angriffsverhalten, so dass der WVD zu wenig Gefahr ausstrahlte. Torwart Nikolas Hohmann ist es zu verdanken, dass das Ergebnis der zweiten Hälfte besser ausfiel.

Gegen Cannstatt erlaubten sich die von Maik Luh betreuten Darmstädter viele technische und taktische Fehler, mit denen man den Gegner zum Kontern einlud. Überraschenderweise wurde die sonst so schwimmstarke Darmstädter Mannschaft ein ums andere Mal ausgekontert. Möglicherweise zeigte sich hier bei einigen die hohe Belastung aus einem Doppelspieltag.


3.November 2018 - Mit einem überraschend hohen 7:14-Erfolg in Fulda erwischten die Wasserballer des VfB Friedberg in der 2. Wasserballliga einen traumhaften Start. Bereits vor dem Spiel war jedem Spieler die Konzentration anzumerken. In der letzten Saison hatte man zwar zweimal gegen Fulda gewonnen, doch das dieses Spiel kein Selbstläufer werden würde war jedem bewusst. Mit David Horvath hat Fulda zudem einen der besten Torschützen der Liga in ihren Reihen. Doch das Konzept von Trainer Reimann trug bereits in den ersten Minuten des Spiels Früchte. Nach nur 6 Spielminuten hatte der VfB bereits mit 0:3 vorgelegt und konnte das erste Viertel mit 2:4 für sich entscheiden. Den besten Torschützen der Gastgeber hatten die Spieler um Kapitän Scerbinin ebenfalls gut im Griff und so wirkte Fulda ohne ihre beste Anspielstation im Angriff ideenlos. Aus der starken Defensivarbeit heraus gelang es den Kreisstädtern immer wieder Konter einzuleiten und die frühe Führung weiter auszubauen. Zur Halbzeit stand es so bereits 4:9. Langsam machte sich der Unmut auf Seiten Fuldas auch im Wasser bemerkbar und das Spiel wurde bedeutend körperlicher. Doch der VfB reagierte ruhig und konnte entstehende Überzahlsituationen gut nutzen, sodass es mit 4:11 in den letzten Spielabschnitt ging. Jetzt kamen auch die Nachwuchsspieler vermehrt zum Einsatz, die sich gegen körperlich überlegene Gegner sehr gut behaupten konnten. „Das war von uns ein wirklich gutes Spiel. Wir haben alle als Team zusammengespielt und jeden eingebunden. Als junger Spieler motiviert einen das noch mehr in den kommenden Spielen alles zu geben.“ so Youngster Tim Eisenberg nach seinem Debüt im Wasser der 2. Liga. Nach dem Schlusspfiff stand ein verdientes 7:14 für den VfB Friedberg zu Buche. Kapitän Scerbinin sagte nach dem Spiel: „Ich finde wir haben wirklich stark gespielt. Vor allem hat man gesehen, dass wir als Mannschaft spielen. Auf dem Protokoll stehen auf unserer Seite acht verschiedene Torschützen. Wir mögen vielleicht nicht den einen Starspieler haben, aber als Team waren wir heute einfach gut. Jeder hat sein Bestes gegeben.“ Auch die Statistiken sprechen für die Effektivität Friedbergs. Aus 6 Überzahlsituationen folgten 4 Tore und auch beide Strafwürfe wurden verwandelt. Bester Torschütze auf Friedberger Seite war Patrice Hütt mit 3 Toren.  - Nils Peil