01.12.2019 Darmstadt - Leimen/Mannheim

Das heutige Heimspiel des WV Darmstadt in der 2. Wasserballliga Süd der Herren verlor der stark ersatzgeschwächte WVD mit 4:23 (0:3, 1:5, 1:8, 2:7) gegen die Spielgemeinschaft Leimen/Mannheim.

Praktisch ohne Führungsspieler hatte das Darmstädter Team nicht wirklich eine Chance gegen die ohnehin starken Gäste. Neben den Langzeitausfällen (Maik Luh, Nikolas Diehl) fehlten dieses Mal verletzungs- bzw. krankheitsbedingt auch Lars Hechler, Ole Landsberg sowie Johan Schommartz und Jan Schneider, der zwar auf der Bank saß, aber nicht eingesetzt werden konnte. Zudem verletzte sich noch Alexander Erb mit Verdacht auf Nasenbruch. Dieser Aderlass erwies sich als zu großes Handicap und konnte zu keinem Zeitpunkt wirklich kompensiert werden, obwohl die Nachwuchskräfte sich redlich bemühten. Leimen/Mannheim hatte so keine große Mühe, das Spiel für sich zu entscheiden.

Aus Darmstädter Sicht kommt nun die Winterpause gerade recht, so dass die Hoffnung auf Genesung bei den Kranken und Verletzten bis zu den nächsten Spielen besteht. Zudem geht das Team Anfang Januar in ein mehrtägiges Trainingscamp und wird intensiv weiter trainieren. Dr. Martin Diehl


Fulda - Darmstadt 16:14 (mehr unter www.osthessen-news.de

München - Friedberg 13:13

Leimen - Darmstadt 21:6

Cannstatt - Friedberg 11:7

Fulda - München 5:15 (mehr unter www.osthessen-news.de)

Darmstadt - Ludwigshafen 9:12

Darmstadt - Frankfurt 8:17

Ludwigshafen - Frankfurt 9:11


23./24.11.2019  Darmstadt - Ludwigshafen und Darmstadt - Frankfurt

Die beiden ersten Heimspiele des WV Darmstadt in der 2. Wasserballliga Süd der Herren verlor das Team am Wochenende, zeigte aber eine erhebliche Leistungssteigerung gegenüber der Vorwoche. Am Samstag unterlag der WVD in einem bis zuletzt spannenden Spiel dem WSV Ludwigshafen mit 9:12 (2:3, 4:0, 0:4, 3:5). Am Sonntag konnte das Team den EFSC Frankfurt zwar über lange Phasen auch in Schach halten, zeigte aber einen Kräfteverschleiß und unterlag etwas zu hoch mit 8:17 (3:3, 2:6, 2:4, 1:4).

Gegen die Favoriten aus Ludwigshafen, die heuer mit um den Aufstieg spielen wollen, bot der WVD dem zahlreichen Publikum eine überragende Vorstellung. Hervorragend die Abwehrarbeit, speziell in Unterzahl. Noch besser der glänzend parierende Torhüter Nikolas Hohmann. Und vorne sechs verschiedene Torschützen. So gelang nach einem ordentlichen Auftaktviertel und knappem Rückstand mit einem 4:0 das beste Viertel seit langem in der zweiten Liga. Ludwigshafen war sichtlich angefressen und stellte um. Der WVD reagierte zu spät darauf und lag so vor dem Schlussviertel wieder mit einem Tor hinten.

Zu Beginn des vierten Viertels der Ausgleich – das schönste Tor des Tages, ein sehenswerter Rückhandwurf in den Winkel durch den jungen Centerspieler Dennis Ntampakis – und die Zuschauer waren wieder elektrisiert. Ludwigshafen kämpfte und ging wiederholt in Führung. Noch zwei Minuten vor Schluss konnte der Anschluss zum 9:10 erzielt werden. Doch besser sollte es nicht mehr werden.

Trainer Thomas Gebhard war voll des Lobes für sein Team, das an diesem Tage nur sehr wenige Fehler gemacht hatte. Aus der Ludwigshafener Ecke war Erleichterung zu spüren, der WVD, so hieß es, hätte auch den Sieg verdient gehabt. Und die Zuschauer feierten stehend das Team.

Am Sonntag dann das zweite Spiel des Wochenendes, bei dem man mit zunehmendem Verlauf den Kräfteverschleiß beim WVD, der ersatzgeschwächt beide Spiele nur mit elf Mann gespielt hatte. Die fehlende Kraft führte zu einigen Konzentrationsfehlern und schwächeren Abschlüssen. Der Sieg für Frankfurt fiel um einiges zu hoch aus, ein wenig Fortüne war ihnen beim Abschluss hold. Dr. Martin Diehl


17.11.2019 Leimen - Darmstadt

Das zweite Spiel des WV Darmstadt in der 2. Wasserballliga Süd der Herren verlor das Team am Samstag deutlich mit 21:6 (4:2, 8:1, 6:1, 3:2) bei der Spielgemeinschaft Leimen/Mannheim.

Nach dem relativ guten Start mit einer knappen Niederlage in Fulda zeigt sich der WVD eine Woche später wie verwandelt. Zu Beginn lief es noch ordentlich. Man führte 1:0 und dann 2:1. Doch danach passierte ein persönlicher Fehler nach dem anderen. Einfach Ballverluste wurden von Leimen/Mannheim mit schnellen Kontern bestraft. Ebenso wie Überzahlspiele, während der WVD seine eigenen Überzahlspiele nicht verwerten konnte. Die Durststrecke dauerte von der Mitte des ersten Viertels bis zum dritten Viertel. Danach stand es 18:4, und das Spiel war verloren. Das ordentliche vierte Viertel fällt nicht weiter ins Gewicht.

Im Vergleich zum ersten Spiel schien eine andere Mannschaft im Wasser zu sein. Das Team kämpfte, konnte aber in dem engen Becken an diesem Tag bis auf die ersten Minuten nur wenig entgegensetzen. Mit Ausnahme von Nikolas Hohmann im Tor, der gut gehalten hat, spielte der Rest unter seinen Möglichkeiten. Positiv bleibt zu melden, dass der U16-Spieler Liam Karaca zu seinen beiden ersten Treffern in der 2. Liga kam. Dr.Martin Diehl


16.11.2019 Cannstatt - Friedberg

Vergangenen Samstag reisten die Wasserballer des VfB Friedberg ins Schwabenland zum SV Cannstatt. Die Friedberger erwarteten ein schweres Spiel bei den heimstarken Cannstättern. Diese hatten sich zudem zu Beginn der Saison deutlich verstärken können, da sowohl die beiden Zweitligisten SV Bietigheim sowie BSC Pforzheim keine Mannschaft in der 2. Wasderballliga stellen. Der SV Cannstatt konnte so die ambitioniertesten Spieler der beiden Vereine für sich verpflichten. 

Zunächst startete der VfB sehr gut ins Spiel und schaffte es mit 3:1 in Führung zu gehen. Alles lief gut, zumal auch im zweiten Viertel noch kaum Chancen für Cannstatt zustande kamen. Mit einer Führung von 5:4 für den VfB ging es in die Halbzeitpause. 

Doch danach funktionierte offensiv nichts mehr. Die Kreisstädter ließen sich weit zurückdrängen, während der Center doppelt verteidigt wurde. Offensiv ergaben sich nur noch wenige Optionen und so musste häufig aus zu großer Entfernung abgeschlossen werden. 

Umgekehrt nutzte Cannstatt ihre Konter immer besser und schaffte es schließlich auszugleichen, um gleich darauf in Führung zu gehen. Am Ende mussten sich die Friedberger mit 7:11 geschlagen geben. Ein schwacher Trost blieb die gute Strafwurfquote. Während der VfB alle vier Strafwürfe in Tore ummünzen konnte, versenkte der SV Cannstatt lediglich einen  von ebenfalls vier im Tor der Gäste. 

„Das war für uns sehr schade. Wir haben gut angefangen, aber unsere Angriffe nicht so weitergeführt wie in der ersten Hälfte und dann in der Defensive zu viel zugelassen. Wir hätten heute ihr gewinnen können.“ so Kapitän ilja Scerbinin nach dem Spiel. 


10.11.2019  München - Friedberg

Gastgeber war der Titelfavorit der 2. Wasserballliga Süd, die SG Stadtwerke München. Und so erwarteten die Friedberger ein hartes und schweres Spiel, insbesondere, nachdem München bereits auswärts im süddeutschen Pokal in Ludwigshafen mit 20:7 gewonnen hatte.

München legte einen guten Start hin und konnte sich im ersten Viertel zunächst von Friedberg mit 5:2 absetzen. Die Hessen hingegen taten sich in dem kleinen Münchener Becken sichtlich schwer. Doch durch eine starke Defensive Leistung konnte Friedberg immer wieder den Anschlusstreffer erzielen und kämpfte sich langsam zurück ins Spiel. 

Mit einem 10:7 ging es ins letzte Viertel und nach nur 30 Sekunden erzielte München den Treffer zum 11:7. die Münchener sahen sich schon als Sieger, doch die Mannschaft um Trainer René Reimann warf noch einmal alles in die Waagschale und begann eine furiose Aufholjagd. In den letzten drei Minuten erzielten die Kreisstädter 4 Tore, und hatten sogar noch die Chance zum Siegtreffer. Insgesamt ging das letzte Viertel mit 3:6 an den VfB. Am Ende gab es ein verdientes 13:13 und verdutzte Gesichter beim Gastgeber. 

Ein besonderes Debüt feierte Torwart Evgeni Dubinin, der im letzten Spielabschnitt eingewechselt wurde und den entscheidenen letzten Angriff der Münchener vereiteln und so das Unentschieden festhalten konnte. Kapitän Ilja Scerbinin nach dem Spiel: „Wir haben heute eine fantastische Teamleistung abgeliefert und gezeigt, dass wir uns nicht aufgeben. Das Spiel ist erst zu Ende wenn es abgepfiffen ist und wir haben ein geniales letztes Viertel gezeigt und uns dieses Unentschieden verdient.“  Nils Peil


09.11.2019  Fulda - Darmstadt

Zum Auftakt der 2. Wasserballliga Süd der Herren verlor der WV Darmstadt mit 14:16 bei den Wasserfreunden Fulda. Das Spiel war bis zum Ende spannend und eine Überraschung lag wahrhaft in der Luft.

Die Darmstädter präsentierten sich deutlich besser als im Vorjahr und lagen nach vier Minuten mit 3:0 in Führung. Danach schlichen sich einige Konzentrationsfehler ein und Fulda konnte das erste Viertel mit 6:3 für sich entscheiden. Das sollte bis zum Ende das einzige Siegviertel für Fulda bleiben. Zwar lagen die Wasserfreunde zwischenzeitlich auch einmal mit fünf Toren vorne, doch davon ließen sich die Darmstädter nicht irritieren. Die weiteren Viertel endeten 5:5, 4:3 für den WVD und 2:2.

Der Schlüssel des Erfolges lag in der guten Verteidigung gegen den Fuldaer Kapitän und Center Horvath, der mit drei Toren deutlich unter seiner sonstigen Quote blieb. Auf Darmstädter Seite überragte Lars Hechler mit neun Toren, davon drei Strafwürfe. Diese Leistung wurde freilich vom Rest des Teams mit herausgespielt. Als die Fuldaer die Deckung auf Lars verstärkten, sprangen andere in die Bresche. So kamen Pascal Hinz, Markus Rieken, Ole Landsberg und Felix Schneider zu wichtigen Torerfolgen.

Gerade Felix setzte mit dem Anschlusstreffer zum 14:15 die Fuldaer drei Minuten vor Schluss noch einmal unter Druck. Eine faustdicke Überraschung schien möglich. Doch ein weiteres glückliches Tor für Fulda und ein weiterer Pfostentreffer der Darmstädter besiegelten das Ende.

Betreuer Maik Luh lobte das Team anschließend für eine bravouröse Leistung, die nach den vielen hohen Niederlagen in der Vorsaison nur wenige dem Team zugetraut hatten. So holte man am Samstag zwar keine Punkte, kann nun aber etwas selbstbewusster in die weitere Saison gehen.

Dr. Martin Diehl