Hygienekonzept Wasserball-Verein Darmstadt 1970

Datum: 14.11.2021

Version: 2.0

Vorbemerkung
Dieses Hygienekonzept gilt für die Sportveranstaltungen, außerhalb des regulären Trainingsbetriebs, des Wasserball-Verein Darmstadt und referenziert dabei auf die geltenden Regelungen der Stadt Darmstadt, das Hygienekonzept der Wettkampfstätte Nordbad Darmstadt und das Rahmenhygienekonzept Wasserball des Süddeutschen Schwimm-Verbands und aller gleichgestellten oder untergeordneten Verbände, wie den Hessischen Schwimm-Verband oder den Schwimmverband Nordrhein-Westfalen, welche zum Zeitpunkt der Erstellung des Hygienekonzeptes gültig sind.

Regularien aus dem Rahmenhygienekonzept Wasserball des Süddeutschen Schwimm-Verbands

1. Die jeweils aktuell gültigen Verordnungen des Bundes, der Bundesländer im Süddeutschen Schwimm-Verband und der zuständigen Kommunen sind strikt einzuhalten.
2. Für die anlagenbezogenen Hygiene- und Infektionsschutzkonzepte sind die Betreiber bzw. die Ausrichter verantwortlich. Deren Beachtung und Einhaltung ist durch den Wettkampfbetrieb zu gewährleisten.

3. Nach den jeweiligen Länderverordnungen haben die Verantwortlichen auf Verlangen der zuständigen Behörde ein Hygienekonzept vorzulegen und über die Umsetzung Auskunft zu erteilen. Für jede Sportstätte muss nach den jeweiligen Länderverordnungen ein separates Hygienekonzept erstellt werden.

4. Jeder Verein hat eine Ansprechperson für das jeweilige Hygienekonzept zu benennen. Dieser muss das Konzept mindestens drei Tage vor dem jeweiligen Wasserballspiel an die teilnehmenden Vereine übermitteln, einmalig an corona(at)waba-sued(dot)de vor dem ersten Spiel sowie bei jeder Änderung des Konzeptes. Die Ansprechperson muss den beteiligten Vereinen sowie dem Rundenleiter für Rückfragen zur Verfügung stehen.

5. Es dürfen sich nur Personen an der Wettkampfstätte aufhalten, welche die folgenden Bedingungen erfüllen:

Nachweis eines der „3G“ (genesen, geimpft, getestet – ggf. vor Ort) oder schärfere
Bestimmungen gemäß geltender Stufe der jeweiligen Länderverordnungen.
Beim Betreten eindeutig keine Symptome einer SARS-CoV-2-Infektion
Kein Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion in den letzten 14 Tagen

6. Die aufeinandertreffenden Vereine haben für das jeweilige Spiel eine*n
Hygienebeauftragte*n zu benennen, der/die die Einhaltung der Hygiene- und
Abstandsbestimmungen sicherstellt, außerdem muss der Ausrichter eine Person für die Kontrolle der gültigen Zugangsberechtigung bestimmen.

7. Am Veranstaltungstag müssen vor Betreten der Sportstätte die Kontaktdaten aller
Beteiligten erfasst werden. Mit Unterschrift wird für die Richtigkeit der Angaben und die Erfüllung der gesundheitlichen Voraussetzungen (3G sowie zusätzlich erforderliche Antigen-Schnelltestungen für bestimmte Personengruppen unabhängig der Zugangsregeln!) gebürgt.

Für die Kontaktdatenerfassung einschließlich der datenschutzbezogenen
Einverständniserklärung ist eine entsprechende Listenvorlage (siehe Anlage) hinterlegt, auf der auch für die Kontrolle der aktuellen negativen Schnelltests gebürgt werden kann. Die Kontaktdaten sind durch den ausrichtenden Verein zur Kontaktnachverfolgung vier Wochen lang ab dem Veranstaltungstag aufzubewahren und im Anschluss zu vernichten.

8. Überwiegend finden Einzelspiele statt. Finden Wettbewerbe in Turnierform statt, muss den Hygieneverantwortlichen aller teilnehmenden Vereine ein gesonderter Hygieneplan vorgelegt werden, dieser muss Regelungen zur Platzzuweisung der jeweiligen Mannschaften, Zwischenreinigung und Kontrollen von Toiletten, Umkleiden und Duschen sowie Hygienevorräten beinhalten. Insbesondere müssen Lüftungsmöglichkeiten geprüft werden. (Für Einzelspiele ist davon auszugehen, dass die üblichen Hygieneanforderungen durch den Badbetreiber sichergestellt sind, bei Turnieren sollte der Hygieneplan klären, welche Anforderungen durch den Ausrichter zusätzliche Maßnahmen erfordern.)

9. Den Mannschaften sind für das Aufwärmen und Einspielen eigene Bereiche zuzuordnen. Zur Übersichtlichkeit können diese Bereiche markiert werden.


Regularien aus Hygienekonzept der Wettkampfstätte Nordbad Darmstadt

1. Im Eingangsbereich des Schwimmbades und auf allen Verkehrswegen im Bereich der Umkleiden (außer auf dem direkten Weg in die Schwimmhalle oder zurück auf dem Weg von der Dusche zu den Umkleiden) besteht eine Maskenpflicht. In der Schwimmhalle selbst gilt keine Maskenpflicht.

2. Wer der Pflicht zum Tragen der Mund-Nase-Bedeckung nicht nachkommt, kann vom Besuch des Bades ausgeschlossen werden.

3. Ein Zugang zum Bad ist nur mit Negativausweis möglich (Genesen, Geimpft, Getestet). Im Nordbad ist der Nachweis beim Einlass an der Kasse unaufgefordert vorzuzeigen.
4. Der gesetzliche geforderte Nachweis, dass keine Anhaltspunkte für eine Infektion mit dem SARS-CoV2-Virus vorliegen, kann dabei auf mehreren Wegen erfolgen:
durch einen Impfnachweis im Sinne des § 2 Nr. 3 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung,
durch einen Genesenennachweis im Sinne des § 2 Nr. 5 der COVID-19-
Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung, oder

durch einen Testnachweis im Sinne des § 2 Nr. 7 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung; die zugrundeliegende Testung kann auch durch einen PCR-Test erfolgen

durch einen Testnachweis aufgrund einer maximal 48 Stunden zurückliegende
Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der
Nukleinsäureamplifikationstechnik),
durch den Nachweis der Teilnahme an einer regelmäßigen Testung im Rahmen eines verbindlichen Schutzkonzepts für Schülerinnen und Schüler sowie Studierende an Schulen und sonstigen Ausbildungseinrichtungen nach § 33 Nr. 3 des
Infektionsschutzgesetzes (beispielsweise ein Testheft für Schülerinnen und Schüler
mit Eintragungen der Schule oder der Lehrkräfte)

durch einen Nachweis über die Durchführung eines maximal 24 Stunden
zurückliegenden Antigen-Tests auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus.
5. Die Vereine haben ihre Mitglieder entsprechend zu informieren. Zusätzlich sollen geeignete Maßnahmen ergriffen werden, die sicherstellen, dass diese Regelung auch von allen Trainingsteilnehmer*innen umgesetzt und eingehalten werden.

6. Darüber hinaus gelten für den Vereinsbetrieb folgende weitere Regelungen:
Trainer*innen und Übungsleiter*innen sollten darauf achten, dass der Abstand
zwischen den Teilnehmer*innen im Schwimmbecken bei waagerechten Bewegungen
mindestens 1,5 m beträgt.

Körperliche Kontakte sollten ausgeschlossen werden (auch am Beckenrand der
Längs- und Stirnseiten). Die Belegung der Bahnen sollte durch die Übungsleiter*innen auch unter Berücksichtigung der Schwimmart festgelegt werden.
Die Zusammensetzung von Trainingsgruppen bzw. Schwimmer*innen auf einer Bahn soll sich nach den sportlich vergleichbaren Leistungen richten (Aufschwimmen nach Möglichkeit verhindern) und nicht wechseln.

Trainingspläne sollen den Sportler*innen möglichst vorab per E-Mail bereitgestellt
werden, um die Ansagen/Erklärungen vor Ort zu minimieren. Ansagen durch
Trainer*innen während sich die Sportler*innen im Wasser befinden, sind unter
Wahrung der Abstandsregeln durchzuführen.

Begegnungsverkehr und Überholen im Wasser innerhalb einer Schwimmbahn ist
erlaubt.
Vor dem Training und beim Wechsel der Trainingsstätte (Schwimmbad, Kraft-
/Gymnastikraum) sollten die Hände gründlich gewaschen (mindestens 20 Sekunden
mit Wasser und Seife) und/oder desinfiziert werden.

Es dürfen ausschließlich die eigenen Trinkflaschen genutzt und nur selbst
mitgebrachte Badeschuhe, Handtücher und Schwimmutensilien benutzt werden.
Sportler*innen dürfen sich in den Umkleiden zügig umziehen und kurz duschen. Der Abstand von mindestens 1,50 Metern zwischen den Personen muss im gesamten Gebäude eingehalten werden.

Seitens des Betreibers werden für jede Trainingsgruppen Sammelumkleiden
bestimmt, die von der Trainingsgruppe zu nutzen ist. In den Umkleiden sind die
Abstandsregelungen einzuhalten. Sollte dies nicht möglich sein, sind die Teilnehmer
des Schwimmtrainings gehalten, zu warten, bis die Umkleiden eine sichere Umkleide
ermöglichen.
Durchmischungen von Trainingsgruppen (z. B. beim Einlass, Duschen oder Föhnen) sind zu vermeiden. Hierzu sollten die Trainer*innen und Übungsleiter*innen
entsprechende Absprachen miteinander treffen.

Die Mitglieder der Trainingsgruppen sollen gehalten werden, pünktlich zum Training zu erscheinen, damit kommende und gehende Mitglieder in den Umkleiden sich
nicht begegnen. Im Zweifel haben zu spät kommenden Mitglieder einer nachfolgenden Trainingsgruppe zu warten, bis alle gehenden Mitglieder einer vorherigen Trainingsgruppe die Sammelumkleiden verlassen haben.

Die Schwimmbäder sind nach dem Training bzw. dem Eintreffen der nachfolgenden Trainingsgruppe unverzüglich verlassen und Menschenansammlungen vermieden werden.

Alle Teilnehmer*innen müssen bei Betreten der Trainingsstätte absolut symptomfrei sein. Zu Beginn des Trainings hat der Trainer bzw. die Trainerin dies bei den
Teilnehmer*innen abzufragen.


[1][1] § 16 Veranstaltungen und Kulturbetrieb

(1) Zusammenkünfte, Fachmessen, Veranstaltungen und Kulturangebote, wie beispielsweise Theater, Opern, Kinos und Konzerte, an denen mehr als 25 Personen teilnehmen, sind zulässig, wenn:

1. in geschlossenen Räumen die Teilnehmerzahl 750 und im Freien 1.500 nicht übersteigt oder die zuständige Behörde ausnahmsweise eine höhere Teilnehmerzahl bei Gewährleistung der kontinuierlichen Überwachung der Einhaltung der übrigen
Voraussetzungen gestattet; geimpfte oder genesene Personen im Sinne des § 2 Nr. 2 und 3 oder Nr. 4 und 5 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung werden bei der Teilnehmerzahl nicht eingerechnet,

2. in geschlossenen Räumen bei mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern nur Personen mit Negativnachweis nach § 3 eingelassen werden,

3. die Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach § 4 erfasst werden und 4. ein Abstands- und Hygienekonzept nach § 5 vorliegt und umgesetzt wird.


Regularien des Wasserball-Verein Darmstadt

1. Die Abstandsregelungen, die in den beiden obigen Regularien definiert worden sind, gelten für alle Teilnehmer und Besucher der Sportveranstaltung.

2. Zutrittsberechtigt sind alle, die einen entsprechenden Nachweis vorweisen können, wie er in Abschnitt 4 der „Regularien aus Hygienekonzept der Wettkampfstätte Nordbad Darmstadt“ definiert ist. Sofern es keine restriktiveren Maßnahmen seitens Bund, Länder oder Stadt gibt. Die aktuell zugelassenen Negativnachweise sind auf der Webseite des Badbetreibers zu finden.

3. Im Rahmen der Sportveranstaltung müssen alle Zutrittsberechtigten ihre Daten zur Kontaktnachverfolgung zur Verfügung stellen. Die Daten werden nach einer
Aufbewahrungsdauer von 4 Wochen vernichtet. Sofern sie nicht seitens der Verbände oder der städtischen Einrichtung zur Kontaktnachverfolgung länger benötigt werden.
4. Unabhängig der Zugangsregeln müssen folgende Personengruppen einen Antigen-Schnelltest durchführen, auch wenn sie vollständig geimpft oder genesen sind:
Kategorie 1 - Sportler: Spieler, Trainer, Betreuer und Mannschaftsbegleiter der
teilnehmenden Vereine.

Kategorie 2 - weitere Personen, die den Wettkampfbereich betreten und direkten
Kontakt zur Kategorie 1 haben (ein direkter Kontakt ist immer dann gegeben, wenn
ein Abstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann). Dies inkludiert Personen mit
folgenden Tätigkeiten Schiedsrichter, Turnierleiter, Spielbeobachter und Kampfrichter.
5. Die vorgeschriebenen Testungen für die Personen der Kategorie 1 und 2 hat durch geschultes Personal zu erfolgen. Hierfür empfehlen wir die Nutzung der kostenlosen Bürgerschnelltests.

Sofern diese nicht angeboten werden, kann die Testung auch mittels eines offiziell
zugelassenen Tests von geschultem Personal durchgeführt und zertifiziert werden.
6. Die Bereiche, in denen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorgesehen ist, ist in dem Abschnitt 1 der „Regularien aus Hygienekonzept der Wettkampfstätte Nordbad Darmstadt“ definiert. Weitere Bereiche und Situationen, in denen das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes vorgeschrieben ist, sofern der Bereich nicht durch den vorher benannten Abschnitt von der Maskenpflicht entbunden ist:

Bei einer Mannschaftsbesprechung.

Im Wettkampfbüro/am Kampfgericht, wenn keine Abtrennungen vorhanden sind
und der Mindestabstand unterschritten wird.

Bei Siegerehrungen.

7. Auf Händeschütteln, Abklatschen, in den Arm nehmen etc. muss entsprechend der Abstandsregelungen komplett verzichtet werden.

8. Jede*r Kampfrichter*in/Helfer*in behält während eines Wettbewerbes dauerhaft seine/ihre spezifische Rolle ein und bekommt ggfs. Arbeitsmaterial eindeutig zugeordnet.
9. Beim Einsatz der Pfeife haben die Schiedsrichter*innen darauf zu achten, grundsätzlich in Richtung des Beckens zu pfeifen.

10. Signalgaben (falscher Wiedereintritt, 3. Persönlicher Fehler als Strafwurffehler etc.) dürfen abweichend von den Wettkampfbestimmungen gegeben werden, auf den Einsatz einer Mundpfeife soll nach Möglichkeit verzichtet werden, die Signale sind mit den Schiedsrichtern vor dem Spiel abzustimmen.

Regelmäßige Signale, z.B. bei Ablauf der Angriffszeit, die nicht über ein elektrisches Horn o.ä. gegeben werden können, sollen mit Handpfeifen gegeben werden.
11. Zuschauer können je nach aktueller Verordnungslage an einer Sportveranstaltung teilnehmen. Der Zugang zur Wettkampfstätte Nordbad Darmstadt erfolgt über den Zuschauereingang am 50 Meter Becken und führt direkt an der Fensterfront in den markierten Zuschauerbereich. Hier gelten ebenfalls die Regelungen für Abstand und Maskenpflicht, wie sie im Bereich „Regularien aus Hygienekonzept der Wettkampfstätte Nordbad Darmstadt“ definiert sind.

Quellen
1. Rahmenhygienekonzept Wasserball Süddeutscher Schwimm-Verband (SSV) (Version 2.0 Stand Oktober 2021)

2. Hygieneregelungen für Hallenbäder des Eigenbetriebs Bäder Darmstadt
a. https://www.dsw-1912.de/2021/09/12/hygieneregelungen-in-den-hallenbaedern-
mitteilung-des-eigenbetriebes-baeder/
b. https://www.darmstadt.de/darmstadt-erleben/freizeit/schwimmbaeder