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München - Friedberg 9:8

Vergangenen Samstag reisten die Wasserballer des VfB Friedberg zum Auswärtsspiel nach München. Die Voraussetzungen vor dem Spiel waren aufgrund einiger verhinderter Stammspieler nicht optimal und so reiste man das erneut mit lediglich 3 Auswechselspielern in den Olympiapark nach München. 
Die Gastgeber erwischten den besseren Start und erzielten bereits nach 13 Sekunden den ersten Treffer. Doch der VfB hielt dagegen und gleicher durch einen Strafwurf aus. Anschließend entwickelte sich ein Schlagabtausch bei dem die Münchener immer wieder versuchten davonzuziehen, allerdings an der starken Defensive der Hessen scheiterten. Umgekehrt gelangen dem VfB aber in der Offensive zu wenig Aktionen, als dass man sich hätte absetzen können und so ging es mit einer knappen 5:4 Führung der Gastgeber in die zweite Halbzeit. Nun gelang es den Bayern zunächst auf 7:4 davonzuziehen, doch eine Sekunde vor Abpfiff des dritten Spielabschnittes gelang Dima Khliustov der Anschlusstreffer zum 7:5. Im letzten Viertel warfen die Kreisstädter alles in die Waagschale. Bei einem Spielstand von 9:8 in der letzten Minute gelang es der Defensive eine Überzahl der Gastgeber zu entschärfen. Mit noch 35 Sekunden Spielzeit nahm Trainer René Reimann sein letztes verbliebenes Time Out und schickte alle seine Spieler, inklusive Torhüter Peil, in die Offensive. Peil war es auch, der den Abschluss suchte, jedoch am Münchener Torhüter Akkus scheiterte. So musste sich der VfB letztlich mit einem achtbaren 9:8 geschlagen geben. 
Trainer Reimann sagte nach dem Spiel „Ich bin sehr stolz auf meine Männer. Sie haben das umgesetzt, was ich ihnen vor dem Spiel gesagt habe. Uns war es heute mit der dünnen Personaldecke wichtig, dass wir keine Konter gegen uns bekommen und das hat über weite Strecken auch gut funktioniert. Im Angriff hat es heute wieder etwas gehapert, aber ich bin vollkommen zufrieden. Das Unentschieden hätten wir uns auf jeden Fall verdient gehabt.“ - Nils Peil

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