2.Liga

Friedberg - Frankfurt 8:8

Vergangenen Samstag stand für die Wasserballer eines der wichtigsten Heimspiele der Saison an. Im Derby ging es gegen die Wasserballer des EFSC Frankfurt. Erwartet wurde eine spannende Partie, denn trotz einer deutlichen Auswärtsniederlage im Hinspiel (15:4) hatten die Kreisstädter in den vergangenen Wochen zunehmend Verbesserungen im Spielaufbau und der Ballkontrolle gezeigt und somit auch hochkarätige Gegner an den Rande einer Niederlage gebracht, während Frankfurt zuletzt deutliche Niederlagen einstecken musste. 

So begann das Spiel für die Gastgeber gelungen mit einem Treffer von Topscorer Dmytro Khliustov. Anschließend zeigten sich die Hausherren jedoch zu zaghaft im Angriff und konnten ihre Chancen nicht ausreichend nutzen, sodass Frankfurt zunächst der Ausgleich und kurz darauf der Treffer zur Führung gelang. Kurz vor Ende des ersten Viertels konnten die Gäste ihre Führung schließlich auf 1:3 ausbauen. 
Zu Beginn des zweiten Viertels war es erneut der VfB, der zuerst den Ball im gegnerischen Tor unterbringen konnte und abermals war es Khliustov. Doch Frankfurt nutzte im Anschluss die mangelnde Konzentration der Friedberger im Angriff und verwandelte souverän die resultierenden Konter. Zur Halbzeit stand es schließlich 3:7 aus Sicht der Gastgeber. 
Nach einer intensiven Ansprache in der Halbzeitpause wirkten die Hausherren angepeitscht von ihren zahlreichen Fans auf der Tribüne in der zweiten Hälfte wie ausgewechselt. Frankfurt geriet nun langsam aus dem Konzept. Bereits kurz vor Ende des dritten Viertels hatte der VFB sich auf 6:7 herangekämpft. Bei den Gästen machte sich zunehmender Unmut über die neue Situation breit und so wurde das Spiel auf Frankfurter Seite hektischer und chaotischer. Dies nutzte nun der VfB aus und konnte in der sechsten Spielminute des letzten Viertels schließlich den Ausgleich erzielen. Doch trotz einer guten defensiven Leistung wollte der Siegtreffer letztlich nicht mehr fallen, sodass sich die Wetterauer mit einem 8:8 Remis begnügen mussten. 
Trainer Reimann sagte nach dem Spiel: “Wenn man nur die zweite Halbzeit betrachtet, dann hätten wir das Spiel heute locker gewonnen. Leider haben wir uns gerade am Anfang sehr schwer getan, aber wir haben uns zurückgekämpft und gezeigt, dass wir nicht aufgeben. In der zweiten Halbzeit haben wir insgesamt ein Gegentor bekommen und fast doppelt so viele Tore geworfen wie noch in der ersten Hälfte. Wenn wir es in Zukunft schaffen die gleiche Energie bereits in die erste Hälfte zu stecken, dann gewinnen wir solche Spiele auch.” -Nils Peil

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